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Stadt St.Gallen
15.01.2026

Theaterfestival «jungspund» setzt auf Mitwirkung

Es ist wieder so weit: Vom 26. Februar bis zum 7. März wird in St.Gallen gespielt, gestaunt und geschaut.
Es ist wieder so weit: Vom 26. Februar bis zum 7. März wird in St.Gallen gespielt, gestaunt und geschaut. Bild: Archiv
Vom 26. Februar bis 7. März 2026 verwandelt das «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» die Stadt erneut in eine Bühne für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene. Insgesamt elf Inszenierungen zeigen die Vielfalt des Schweizer Kinder- und Jugendtheaters. Neben dem Theatererlebnis steht auch die aktive Mitwirkung des jungen Publikums im Fokus.

Es ist wieder so weit: Vom 26. Februar bis zum 7. März wird in St.Gallen gespielt, gestaunt und geschaut. Das «jungspund – Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen» präsentiert elf Inszenierungen für Kinder, Jugendliche und Junggebliebene.

Festivalleiter Ramun Bernetta blickt stolz auf die Entwicklung des Festivals: Seit fast zehn Jahren mache «jungspund» sichtbar, wie vielfältig das Schweizer Kinder- und Jugendtheater sei. Das Festival sei in dieser Form schweizweit einzigartig.

Theater erleben und mitgestalten

Gleichzeitig betont Bernetta, dass das Festival weit über das reine Zuschauen hinausgehe. Beim «jungspund» könne man Theater nicht nur anschauen und kennenlernen, sondern sich auch aktiv einbringen. Diese partizipative Ausrichtung wird beim diesjährigen Festival weiter ausgebaut.

Premiere für die Jugendjury

Erstmals wird am «jungspund»-Festival eine Jugendjury eingesetzt. Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren haben die Möglichkeit, gemeinsam alle Inszenierungen zu besuchen und sich intensiv mit den ästhetischen Kriterien sowie der Relevanz der Stücke auseinanderzusetzen.

«Wir möchten unser Publikum einbeziehen und Jugendliche als kulturpolitische Akteure ernst nehmen», erklärt Bernetta. Für die Teilnahme seien keine Vorkenntnisse nötig, lediglich Neugier. Die Jugendlichen würden während der Juryarbeit professionell begleitet. Anmeldungen sind weiterhin möglich.

Zusammenarbeit mit den «Supervistas»

Zudem kooperiert das Festival mit den «Supervistas», einem Verein von und für junge Theaterbegeisterte. Gemeinsam werden Theaterbesuche organisiert, die anschliessend diskutiert werden. Dabei kommen die Teilnehmer auch mit Theaterprofis wie Regisseuren, Schauspielern oder Tänzern ins Gespräch. 

Sabine Burchard, Co-Leiterin der Ortsgruppe St.Gallen, erklärt, dass beim diesjährigen «jungspund»-Festival gemeinsame Theaterbesuche geplant seien. Interessierte und neue Gesichter seien ausdrücklich willkommen.

Ferner veranstalten die «Supervistas» ein öffentliches Nachgespräch zum Stück «Prinz*in». Burchard freut sich auf den Austausch und lädt ausdrücklich zur Diskussion ein: Mitreden sei erwünscht.

Einblick hinter die Kulissen

Auch hinter den Kulissen ermöglicht das Festival jungen Erwachsenen, sich aktiv einzubringen. Für jede Ausgabe wird ein Praktikum ausgeschrieben. Der Nachwuchs erhält so Einblick in die komplexe organisatorische Arbeit, ohne die ein Festival dieser Grössenordnung nicht möglich wäre.

pd/ako
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