Nach intensiven Gesprächen sei der Vorstand des Vereins Textilmuseum und dessen Direktorin Mandana Roozpeikar übereingekommen, «das Arbeitsverhältnis per Ende Januar 2026 einvernehmlich zu beenden», heisst es in der Mitteilung des Vereins vom Donnerstag.
Roozpeikar leitete die Institution, die vor einer umfassenden Erneuerung steht, seit März 2022. In dieser Phase seien zentrale Weichen für die Entwicklung und die Zukunft des Hauses gestellt worden. Der Verein dankt ihr für ihren grossen Einsatz.
Bis zur Wahl einer neuen Direktorin oder eines Direktors übernimmt Heinrich Christen, Vizepräsident des Vereins und Vorsitzender des Museumsausschusses, die Leitung des Museums ad interim.
Gelder der öffentlichen Hand bewilligt
Das Textilmuseum ist vom Bund als Museum von nationaler Bedeutung anerkannt. Mit einem Umbau soll seine überregionale Bedeutung und die touristische Ausstrahlung weiter gestärkt werden. Die Baubewilligung liegt bereits vor.
Im letzten Herbst bewilligten zuerst das Kantons- und danach das Stadtparlament einen Beitrag von insgesamt 20,85 Millionen Franken an die Gesamtkosten von 48 Millionen Franken. Die restlichen Gelder will das Museum selber beisteuern, und zwar über Fundraising bei Textilfirmen, Unternehmen aus der Region, Stiftungen oder Privatpersonen.