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Eggersriet
01.10.2021

Detailplanung der Staatsstrasse beginnt

Bild: KEYSTONE/Archiv
Die zwei Strassenprojekte in Eggersriet wurden mit der Mitwirkung der Bürger geplant. So konnten die Bewohner der Gemeinde früh ihre Anliegen mit einbringen. Nun kann es an die Detailplanung gehen.

Bei einem Strassenprojekt ist das Mitwirkungsverfahren sehr wichtig, weil die Bürgerschaft in einer frühen Phase der Planung ihre Anliegen einbringen kann. Das Mitwirkungsverfahren für die Staatsstrasse (Betriebs- und Gestaltungskonzept des Kantons, BGK) wurde gleichzeitig wie das Mitwirkungsverfahren für die Fusswegverbindung zur Entlastung der Staatsstrasse (Gemeindeprojekt) durchgeführt.

Wichtige Entlastungstangente

Die Fusswegverbindung von der Postautohaltestelle Wiesen bis zum Einlenker Sonderstrasse ist eine wichtige und sichere Entlastungstangente für die Fussgänger durch das Siedlungsgebiet hindurch. Das BGK ist die Lösung für den Verkehr durch das Dorf Eggersriet. Erfreulich ist, dass die beiden Strassenprojekte von der Bevölkerung positiv aufgenommen wurden. Im Grundsatz befürworten die Mitwirkenden, dass die Staatsstrasse an drei Stellen aufgewertet wird: Gemeindehaus/Postplatz, Einlenker Mühlbachstrasse und Postautohaltestelle Wiesen.

Auch ist die Fussgängerverbindung südlich der Staatsstrasse unbestritten, weil sie zum grossen Teil auf bereits bestehenden Fuss- und Verbindungswegen geführt wird. Die Alternative, die Staatsstrasse zu verschmälern und dort auf der Südseite ein Trottoir zu erstellen, ist von niemandem als realistische Lösung portiert worden, dies analog den Intentionen des Gemeinderates.

Geschwindigkeit reduzieren

Das Staatsstrassenprojekt beinhaltet verschiedene wichtige Punkte, insbesondere beim östlichen und westlichen Siedlungsbeginn. Beim Siedlungsbeginn ist von zentraler Bedeutung, dass die Verkehrsgeschwindigkeit reduziert wird, damit die Tempi innerhalb der Siedlung eingehalten werden.

Die Torwirkung im Bereich Sonder soll die von Heiden her kommenden Fahrzeuge bedienen und die Torwirkung im Bereich Oberwaid soll die Verkehrsgeschwindigkeit von St.Gallen her reduzieren. Somit sind die beiden Installationen logischerweise auf die jeweilige Fahrbahn ausgerichtet. Unterstützend können auch Bepflanzungen wirken, weil die Autofahrer auch auf optische Barrieren mit einer Reduktion der Geschwindigkeit reagieren.

Individuelle Bedürfnisse

Beim Staatsstrassenprojekt sind noch individuelle Bedürfnisse eingegangen, welche aber vornehmlich die jeweils betroffene Liegenschaft zum Thema haben. Diese Anliegen werden logischerweise direkt mit den Grundeigentümern diskutiert. Die weiteren Vorschläge sind mehrheitlich in die Planung aufgenommen worden oder noch Gegenstand der planerischen Umsetzung.

Die Fusswegverbindung Wiesen-Sonder ist ebenfalls unbestritten. Als wichtiger Hinweis wurde aber deponiert, dass die Fusswegverbindung insbesondere beim Einlenker Heimatstrasse konsequent vom Strassenkörper abgetrennt werden soll. Dieses Anliegen ist gerechtfertigt und wird in die weitere Planung mit einbezogen werden.

Erste Abklärungen positiv abgelaufen

Durch die Berücksichtigung der Anknüpfungspunkte der beiden Strassenprojekte konnte im Bereich Sonder bereits eine Lösung skizziert werden, welche alle offenen Fragen und Sicherheitsbelange regelt. Auch bei der Streckenführung sind noch einige Grundeigentümergespräche anstehend. Die ersten Abklärungen, beispielsweise im Bereich Wiesen, sind positiv vonstatten gegangen.

Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für die Mitwirkung bei den beiden wichtigen Erschliessungsprojekten und die wertvollen Ideen, welche nun in der Detailplanung umgesetzt werden können.

pez/pd