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SP fordert einheitliche Strategie der Stadt

Bild: zVg
Schulen haben sich in den vergangenen Wochen zu Corona-Hotspots entwickelt. Informationen für Eltern, ausreichende Testkapazitäten und ein stadtweit einheitliches Vorgehen seien Mangelware. Gemäss SP soll die Stadt für die Schulen eine einheitliche Strategie bei Corona-Ausbrüchen vorgeben.

Kinder und Jugendliche sind im Kanton St.Gallen am stärksten von Neuinfektionen betroffen. Schulen sind die neuen Corona-Hotspots. Kommt es an einer städtischen Schule zu einem Corona-Ausbruch, sei laut der SP der Stadt St.Gallen rasches Testen zentral, um einen längerfristigen Unterbruch der Schule zu verhindern. Ebenso sind Eltern auf rasche und klare Informationen angewiesen. Beides sei derzeit Mangelware, kritisieren die Sozialdemokraten.

Die Erfahrungen der letzten Wochen hätten gezeigt, dass kein stadtweit einheitliches Vorgehen im Umgang mit dem Virus an den Schulen existiert. Familien tappen viel zu oft im Dunkeln, wenn es in einer Klasse zum Ausbruch kommt. Ebenfalls ist von tagelangen Verzögerungen beim Testen zu hören, sodass Eltern das Testen kurzerhand selber organisieren mussten. Die Folge dieser Verzögerungen: Die Infektionen werden über den Klassenverband oder Geschwister weitergetragen, schreibt die SP in der Mitteilung.

Die SP anerkennt, dass der Umgang mit dem Virus an den Schulen eine anspruchsvolle Aufgabe ist. Daher braucht es laut ihnen Unterstützung seitens der Stadt. Diese schiebe die Verantwortung immer wieder an den Kanton ab. Die Stadt ist für einen reibungslosen Ablauf des Schulbetriebs verantwortlich. Die SP verlangt, dass sie sich dieser Verantwortung stellt. «Bei der Stadt fehlt es offenbar an der Bereitschaft, im Sinne einer klaren Krisenkommunikation die Eltern mit Informationen zu versorgen und selbst ausreichende Testkapazitäten zu organisieren. Wichtig ist insbesondere ein stadtweit einheitliches Vorgehen im Falle eines Ausbruchs.»

pez/pd