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Leserbrief
Kanton
09.04.2020

Kleinkarierte Machtpolitik von gestern

SVP-Regierungsratskandidat Michael Götte
Geht es nach der CVP, dann soll auch in Zukunft die SVP mit nur einem Mitglied in der St. Galler Regierung vertreten sein. Und dies, obwohl die SVP mit grossem Abstand die wählerstärkste Partei ist.

Begründet wird dies von der CVP, dass mit den sogenannten Polparteien keine lösungsorientierte Politik möglich sei. In der aktuellen Corona-Krise beweisen aber die Bunderäte Maurer und Parmelin mit Auszeichnung, wie in Krisen reagiert und über alle Parteigrenzen hinweg gehandelt werden kann!

Aber auch unser SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker hat in der Vergangenheit mit der IT-Bildungsoffensive, dem HSG-Campus, der Neuorganisation der Fachhochschule und den Investitionen in die Berufsfachschule gezeigt, wie eine erfolgreiche Politik für den Kanton St.Gallen aussieht. Mehr Lösungsorientierung geht nicht!

Unsere direkte Demokratie funktioniert nur, wenn alle Bevölkerungsgruppen ihrem Wähleranteil entsprechend in den Regierungen vertreten sind. Die Integration der Katholisch-Konservativen in den liberalen Bundesstaat ist dafür das beste Beispiel.

Die Wahlempfehlung der CVP ist kleinkarierte Machtpolitik von gestern. Wir bringen den Kanton St.Gallen nur weiter, wenn Regierung und Parlament am gleichen Strick und in die gleiche Richtung ziehen. Dies setzt voraus, dass die Konkordanz auch im Kanton St.Gallen gelebt wird. Ich wähle deshalb Michael Götte in den Regierungsrat.

Sabina Revoli, Tübach