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Bildung
11.07.2021
09.07.2021 16:58 Uhr

Neun Modellschulen für die IT-Bildungsoffensive

Im Projekt «Kompetenzzentrum Digitalisierung & Bildung» sind neun Modellschulen bestimmt worden. Drei Modellschulen starten bereits nach den Sommerferien.

26 Regel- und Sonderschulen der Volksschule des Kantons St.Gallen bewarben sich für eines der folgenden vier Szenarien: One-to-One-Computing, Adaptives Lernen, Blended Learning und Makerorientiertes Lernen.

Diese Szenarien beschreiben mediendidaktische Entwicklungsschwerpunkte für den Unterricht und ermöglichen den Modellschulen, sich in einem spezifischen Bereich der digitalen Transformation zu vertiefen und zukunftsgerichtete Entwicklungen anzustossen. Der Fokus liegt auf der Unterrichtsentwicklung, ein Augenmerk wird aber auch auf die Personal- und Organisationsentwicklung gelegt. Die Erkenntnisse an den Modellschulen werden schon ab nächstem Jahr an alle weiteren Schulen weitervermittelt – über eine digitale Plattform, durch Vernetzungsveranstaltungen und im direkten Kontakt mit den Modellschulen.

Modellschulen nach vielfältigen Kriterien ausgewählt

Die neun Modellschulen wurden in einem mehrstufigen Auswahlverfahren ausgewählt. Dabei wurde eine Vielfalt von Schulen angestrebt, unter Berücksichtigung von Kriterien wie gewünschte Szenarien, Vertretung der Zyklen, Grösse der Schulen und geografische Lage. Die neun ausgewählten Schulen starten in drei Dreiergruppen in den nächsten drei Schuljahren.

«Blended Learning» wird aufgenommen

Im August 2021 nehmen die Schule Eschenbach, die Oberstufe Sonnenhof Wil und die Primarschule Eggersriet-Grub die Entwicklungsarbeit im Bereich «Blended Learning» auf. Ein Jahr später kommen mit dem Szenario «Adaptives Lernen» die Sonderschule HPS Flawil, die Primarschule Wittenbach und die Schule Uznach hinzu. Im Sommer 2023 vervollständigen die Schule Vilters-Wangs, die Primarschule Niederhelfenschwil-Lenggenwil-Zuchenriet und die Oberstufe Walenstadt die Gruppe der Modellschulen mit dem Entwicklungsschwerpunkt «Makerorientiertes Lernen». Das Szenario «One-to-One-Computing» wird als Querschnittsthema in allen Szenarien und Modellschulen verfolgt.

Viele Bewerbungen

Die grosse Zahl von 26 Bewerbungen für die Modellschulen ist sehr erfreulich. Sie zwang allerdings dazu, viele valable Bewerbungen mit einem negativen Bescheid zu enttäuschen. Damit ist keine Wertung verbunden. Die nicht berücksichtigten Schulen signalisierten Verständnis für den Auswahlentscheid und zeigten eine grosse Offenheit und Bereitschaft, sich mit den Modellschulen aktiv auszutauschen und zu vernetzen.

mg/pd