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Kanton
30.03.2021
30.03.2021 13:58 Uhr

Keine längeren Öffnungszeiten an Samstagen

Bild: Désirée Gächter
Eine befristete Verlängerung der Ladenöffnungszeit um eine Stunde am Samstagabend wegen der Corona-Krise würde den Geschäften nicht viel bringen.

Ziel war es, dass durch die längeren Ladenöffnugnszeiten die Kundschaft besser verteilt wird und so auch die Umsatzeinbussen kompensiert werden. Der Kanton St. Gallen prüfte die Zweckmässigkeit vorübergehend und sieht davon ab.

Kapazitätsbegrenzung durch Schutzkonzepte

Der Bundesrat wollte mit den Schutzkonzepten im Rahmen der Covid-19-Verordnung den Zugang zu öffentlichen Räumen beschränken. Bei Verkaufsläden konnten dadurch nur noch eine gewisse Anzahl Personen eintreten. Es entstand das Anliegen, die allgemeinen Ladenöffnungszeiten vor allem an den Samstagabenden bis 18.00 Uhr zu verlängern. Das heisst, eine Stunde länger. So wird einerseits der Ansturm der Besucher besser verteilt und die Umsatzeinbussen verringert.

Zweck ist zu gering

Das Volkswirtschaftsdepartement hat diese Möglichkeit geprüft. Es kam heraus, dass der Zweck zu gering ist und keine wirkliche Perspektive für die Geschäfte mit sich bringt. Auch die Verbände des Detailhandels sind sich gemäss eingegangenen Stellungnahmen unsicher über den Nutzen der befristeten Verlängerung der Ladenöffnungszeiten.

Désirée Gächter