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Leserbrief
Gesundheit
12.12.2020

Schwedens Corona-Weg: «Misserfolg sieht anders aus»

Schweden verzeichnete 2020 trotz lockeren Corona-Massnahmen die dritttiefste Sterblichkeit der letzten 11 Jahre.
Medial wurde Schwedens liberaler Umgang mit Corona gerügt. Zum Jahresende zieht Linth24-Leser Jürg Rückmar Bilanz: Schweden schneidet statistisch fast wie die Schweiz und besser als Deutschland ab.

«Wer mit Lügen Angst- und Panikmache betreibt, muss am Ende auch die Konsequenzen dafür tragen!

Wie oft mussten wir in Zeitungen, staatlichen Fernseh- und Radiosendern hören, wie unverantwortlich die schwedische Regierung auf die weltweit ausgerufene Pandemie reagiert habe?

Schweden wurde über Monate hinweg als europäischer Hotspot diffamiert und die schwedische Bevölkerung konnte sich in Europa kaum mehr bewegen – wie Aussätzige wurden sie behandelt, weil sie den anderen Weg als alle anderen Regierungen Europas gegangen sind.

Anfangs Juli musste die WHO erstmals zugeben, dass der Weg Schwedens durchaus erfolgreich war, während die Regierungen Europas die Schweden aber immer noch weiter wie Abtrünnige und Verschwörer behandelt haben – Schweden wurde weiterhin richtiggehend ausgegrenzt.

Gesamtmortalität in Schweden von 2010 bis 2020 (Quelle: Max-Planck-Institut). Bild: ZVG / Jürg Rückmar, Max-Planck-Institut

Schwedischer Weg: Ein Misserfolg sieht anders aus

Nun Ende Jahr lässt sich sehr gut Bilanz ziehen und nur schon bei der Gesamtmortalität lässt sich einfach ablesen, dass der schwedische Weg die dritttiefste Sterblichkeit der letzten 11 Jahre gebracht hat – Misserfolg sieht für mich aber ziemlich anders aus!

Deutschland mit 4,6-fach höherer Corona-Sterblichkeit

Gerade die deutsche Regierung hat den schwedischen Weg immer als unverantwortlich angeprangert.

Wenn man jetzt die reinen Corona-Todesfall Werte miteinander vergleicht, dann gibt es in Deutschland pro tausend Einwohner eine 4,6-fach höhere Corona-Sterblichkeit verglichen mit Schweden – ist das womöglich auf die unverhältnismässigen Schutzmassnahmen zurückzuführen, welche die deutsche Regierung in aller Härte gegen das eigene Volk durchzwingt?

Durchschnittliche Mortalität in der Schweiz von 2010 bis 2020 (Quelle: Bundesamt für Statistik). Bild: ZVG / Jürg Rückmar, Bundesamt für Statistik

Schweiz: Hoher Preis für ähnliche Rate wie Schweden

Nun auf die Schweiz bezogen lässt sich somit sagen, dass wir uns in der Schweiz mit 2-stelligen Milliardenbeträgen und vielen Zwangsmassnahmen eine leicht tiefere Sterblichkeitsrate als Schweden «erkauft» haben, wobei bei den Statistiken zu beachten ist, dass der Monat Dezember 2020 noch fehlt.

Wer dann noch damit beginnt, die Todesfall-Ursachen genauer unter die Lupe zu nehmen, wird sehr rasch feststellen, dass einzelne Zwangsmassnahmen der Regierung dazu geführt haben, dass z.B. die Selbstmordrate infolge Einsamkeit, Wegsperren in Isolation usw. deutlich zugenommen hat und die Maskentragpflicht zu einer Verschlechterung des Immunsystems führt, wodurch die üblichen Krankheitserreger leichteres Spiel haben, um Menschen krank zu machen.

Bundesrat und Kantonsregierungen verbreiten Unsinn

Fazit: Es wird an der Zeit, dem durch Bundesrat und Kantonsregierungen verbreiteten Unsinn endlich ein Ende zu bereiten.

Wir – der Souverän – müssen den Widerstand einleiten, denn unsere gewählten Nicht-Volksvertreter im Parlament haben sich schon längstens freiwillig dem bundesrätlichen Diktat unterstellt. Wer sich wehren möchte, kann sich gerne bei mir melden.»

Jürg Rückmar, Pfäffikon SZ