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Häggenschwil
01.10.2022
29.09.2022 15:37 Uhr

So will Häggenschwil Energie sparen

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Bild: pixabay
Im ganzen Kanton St.Gallen wird aufgerufen, Energie zu sparen. Auch die Gemeinde Häggenschwil hat Energiesparmassnahmen bekanntgegeben. So wird die Temperatur gesenkt und weniger Weihnachts-Sterne aufgehängt.

Diesen Winter könnte es aufgrund der geopolitischen Lage zu einer Energiemangellage kommen. Wenn der Strom und das Gas knapp sind, drohen Ausfälle. Dies hätte für die Unternehmen und ihre Angestellten Auswirkungen, da viele nicht mehr wie gewohnt arbeiten könnten.

Bei einer Energiemangellage wären auch Privatpersonen betroffen. So müssten sie mit mehrstündigen Stromunterbrüchen oder Gasliefereinschränkungen rechnen.

Das Ziel des Kantons St.Gallen, der Gemeinden und der Wirtschaft sowie der Energieversorger im Kanton ist deshalb klar: «Es darf nicht zu Energieausfällen kommen.»

Um dies zu erreichen, sollen jetzt alle Energie sparen. Was jetzt eingespart wird, ist im Winter verfügbar. Der Kanton St. Gallen hat unter www.sg.ch/energiemangel die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Folgende Sparmassnahmen werden in der Gemeinde Häggenschwil umgesetzt:

  • Strassenbeleuchtung löscht neu um 23.30 statt 00.30 Uhr. Ausnahmen sind Strassenlaternen, die heute bereits im Vollbetrieb laufen.
  • Weihnachtsbeleuchtung wird von 70 Sterne auf maximal zehn Sterne reduziert. Rund um die Kirche werden Sterne für eine besinnliche Adventszeit aufgehängt.
  • Raumtemperatur in Verwaltungs- und Schulgebäuden wird auf 20 Grad beschränkt (Turnhalle 16 Grad). Über das Wochenende und die Feiertage soll die Temperatur zusätzlich gesenkt werden.
  • Beleuchtung in Verwaltungs- und Schulgebäuden wird, soweit betrieblich möglich, reduziert.
  • Interne Elektrogeräte werden am Abend ganz ausgeschaltet.
  • Heizungen bei den eigenen Liegenschaften (Mehrfamilienhäusern) werden optimiert und neu eingestellt.

In einer ersten Phase geht es darum, im Herbst 2022 möglichst viel Energie zu sparen, damit Ende Winter (Februar/März 2023) nicht der «Pfuus» ausgeht. Energiesparen lohnt sich in jedem Fall, da auch die Preise enorm steigen.

pez/pd