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Stadt St.Gallen
07.09.2022
07.09.2022 14:42 Uhr

Gaiserwald zahlt am meisten

In Abtwil (Bild), Engelburg und St.Josefen steigen die Preise am meisten
In Abtwil (Bild), Engelburg und St.Josefen steigen die Preise am meisten Bild: Archiv
Die Strompreise explodieren. Doch wer zahlt 2023 am meisten, wer am wenigsten in der Stadt und im Grünen Ring? Soviel sei schon verraten: Wenn Sie in Abtwil, Engelburg oder St.Josefen wohnen, müssen Sie nächstes Jahr dreimal mehr berappen als 2022.

Strom wird teurer. Viel teurer. Jetzt ist bekannt, wo es am teuersten wird. Die Elektrizitätskommission (Elcom) hat am Dienstag erstmals eine Übersicht aller Stromtarife in den rund 2150 Schweizer Gemeinden veröffentlicht.

Diese Tarife gelten ab dem 1. Januar 2023 für Kunden, die den Strom in der Grundversorgung beziehen – was die meisten Haushalte betrifft.

Die «Aargauer Zeitung» hat sich die Mühe gemacht, eine interaktive Karte zu erstellen, woraus ersichtlich ist, wieviel mehr in jeder Gemeinde zu bezahlen ist.

Hier ist die traurige «Hitparade» von Stadt und Grünem Ring:

  • Gaiserwald: plus 183 Prozent (neu 58.76 Rp/kWh)
  • Mörschwil: plus 41.3 Prozent (neu 24.48 Rp/kWh)
  • Wittenbach*: plus 39 Prozent (neu 32.91 Rp/kWh)
  • Häggenschwil*: plus 31.9 Prozent (neu 28.99 Rp/kWh)
  • Speicher: plus 31.8 Prozent (neu 26.72 Rp/kWh)
  • Teufen: plus 31.8 Prozent (neu 26.72 Rp/kWh)
  • Muolen: plus 30.8 Prozent (neu 27.32 Rp/kWh)
  • Stadt St.Gallen: plus 27.5 Prozent (neu 27.23 Rp/kWh)
  • Eggersriet: plus 6.4 Prozent (neu 22.09 Rp/kWh)

*mehrere Stromanbieter; Durchschnittwert

Die Energieversorgerin Elektra, die für Gaiserwald zuständig ist, informierte am 3. September über den unglaublichen Preisaufschlag in der Gemeinde. Als Grund für die sprunghafte Erhöhung gab sie nur gestiegene Energie- und Netznutzungskosten sowie Bundesabgaben an. Warum gerade Gaiserwald so getroffen wird, blieb unklar.

Der Gaiserwalder Gemeindepräsident Boris Tschirky (Die Mitte) Bild: PD
stgallen24/stz.