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Leserbrief
Stadt St.Gallen
06.09.2022
06.09.2022 16:55 Uhr

«Unehrliche Wende der Linken und Gewerkschaften»

Oliver Wick wohnt in St.Georgen
Oliver Wick wohnt in St.Georgen Bild: PD
Oliver Wick, Vizepräsident der Jungfreisinnigen des Kantons St.Gallen, findet: Keine Ideologie kann die Lage der AHV schönreden. Deshalb brauche es ein doppeltes Ja am 25. September.

«Im Jahr 2017 kämpften Linke und Gewerkschaften für ein Ja für die damalige AHV Reform. Anders als heute sagte z.B. SP-Ständerätin Anita Fetz, «Bei einem Nein zur Rentenreform werden sich Jahr für Jahr riesige Defizite ansammeln». Während heute Wermuth und Co. Parolen wie «Die AHV ist finanziell kerngesund.» von sich geben.

Fakt ist: Keine Ideologie kann die Lage der AHV schönreden. Wo früher 6 Erwerbstätige die Rente einer Person finanzierten, sind es heute noch 3.4 Erwerbstätige – Tendenz sinkend. Die Politik ist es uns Jungen schuldig, dass es auch noch für uns Rente gibt, und dass auch keine übermässig hohe Belastung für uns bei der Finanzierung entsteht.

Nach 25 Jahren Reformstau und unzähligen vergessenen Finanzspritzen für die AHV ist es nun genug. Wir müssen die AHV endlich nachhaltig und generationengerecht sanieren. Deshalb sage ich zweimal JA zur AHV 21.»

Oliver Wick, St.Gallen