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Leserbrief
Magazin
23.08.2022

«Ungleichberechtigung nicht mit einer anderen rechtfertigen»

Ladina Locher, Vorstand JFSG
Ladina Locher, Vorstand JFSG Bild: zVg
Am 25. September stimmt die Schweizer Bevölkerung über die AHV 21 ab. Wird die Reform angenommen, wird die Mehrwertsteuer erhöht und Frauen sollen künftig gleich lang wie Männer arbeiten. Ladina Locher von den Jungfreisinnigen St.Gallen sagt Ja zu dieser Reform.

«Als Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen St.Gallen setze mich aktiv für die Gleichberechtigung von Frau und Mann ein. Die Juso behaupten von sich das Gleiche. Sie wollen aber nicht, dass Frauen gleich lange wie Männer arbeiten, sondern diskutieren lieber über Gendersternchen und Co. Sie befürchten mit der AHV-21-Reform sogar eine verstärkte Ungleichberechtigung und betonen dabei immer wieder wie viel schlechter es die Frauen in der Schweiz haben.

Meiner Meinung nach kann und soll man aber nicht eine Ungleichberechtigung mit einer anderen rechtfertigen. Es braucht Gleichberechtigung in allen Bereichen. Wer die gleichen Rechte will, soll auch die gleichen Pflichten erfüllen. Bei den kommenden Abstimmungen zur AHV 21 haben wir nun die Chance, einen Schritt in Richtung wahre Gleichberechtigung von Mann und Frau zu machen. 

Ausserdem hilft die Anpassung des Rentenalters, die AHV der zukünftigen Generationen zu sichern, denn die Zahl der Menschen über 65 Jahren und damit die Ausgaben für die Altersvorsorge steigen. Deshalb gibt es nur eine faire und zukunftsweisende Entscheidung: Zweimal Ja zur AHV21!»

Was ist Ihre Meinung zu der bevorstehenden Abstimmung? Senden Sie uns einen Leserbrief an redaktion@stgallen24.ch.

Ladina Locher, Vorstand JFSG, Langackerstrasse 2, 9010 St.Gallen