Home Region Sport Magazin In-/Ausland Agenda
Region
25.06.2022
21.06.2022 17:03 Uhr

Letzter Schwägalp-Berggottesdienst mit Beat Antenen

Beat Antenen am beliebten Berggottesdienst auf der Schwägalp
Beat Antenen am beliebten Berggottesdienst auf der Schwägalp Bild: zVg
Eine grosse Tradition geht zu Ende: Am 3. Juli, 10 Uhr, gestaltet der St.Galler Fernseh-Profi Beat Antenen zum letzten Mal den schweizweit bekannten Berggottesdienst auf der Schwägalp.

«Es war eine wunderschöne Zeit, mit vielen wertvollen Begegnungen - aber ich habe schon vor Jahren angekündet, dass ich mit dem 30. aufhören werde», sagt Beat Antenen. Seinen zweiten «Klassiker», den Weihnachts-Auftakt in der Kirche St. Laurenzen, wird der langjährige SRF-Moderator, der Sendungen wie «Sport-Panorama», «Landuf Landab», «1. August» moderierte, auch in den kommenden Jahren weiter gestalten.

«Säntis-Botschafter auf Lebzeiten»

1989, also vor 34 Jahren startete Antenen mit dem ersten Anlass – viermal wurde der Event ganz abgesagt. Bei optimalen Bedingungen kamen jeweils gegen 1500 Besucher zur grossen Alpwiese bei der Bellishütte. Der Fussweg dorthin ist markiert und beträgt nur wenige Minuten und bietet vom idyllischen Platz aus eine herrliche Aussicht auf den Säntis.

Zu diesem Berg hat Antenen seit eh eine enge Beziehung und schon zahlreiche SRF-Produktionen bei der Tal- und Bergstation produziert. «Unvergesslich waren für mich die Filmszenen, die wir mit Matthias Gnädinger bei der alten Wetterstation inszenierten.» Zudem wurde Antenen vom damaligen VR-Präsidenten Hans Höhener zum «Säntis-Botschafter auf Lebzeiten» geehrt.

Keine Verschiebung in Kapelle

Das Thema zum Abschluss heisst «Versöhnung mit Vergangenem». Mitwirkende sind der Männerchor Hundwil, die Alphorn-Gruppe Bodensee sowie einheimische Sennen, die den Gottesdienst mit «Gschöll» ein- und ausläuten. Der Berggottesdienst wird nur bei guter Witterung durchgeführt.

Auskunft über eine allfällige Absage bei schlechtem Wetter gibt Telefon 1600 oder online unter www.saentisbahn.ch ab Samstag, 2. Juli, 17 Uhr. Neu gibt es bei schlechtem Wetter keine Verschiebung in die Schwägalp-Kapelle, weil diese zu wenig Platz biete. Die Post fährt an diesem Morgen mit fahrplanmässigen Bussen zur Schwägalp, für den Berggottesdienst ab Urnäsch um 8.47 Uhr und ab Nesslau um 09.07 Uhr.

mik/pd