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Immobilien/Bau
24.04.2022
22.04.2022 16:11 Uhr

St.Galler Holzbau schafft SNBS-Platin-Zertifizierung

Von links nach rechts: Daniel Björk, Emch+Berger ImmoConsult AG / Andreas Keller, Renggli AG / David Renggli, Renggli International AG / Stefan Wagner, Previs Vorsorge / Hanspeter Zysset, Renggli International AG / Verena Egli, Renggli AG / Stefanie Steiner, Zertifizierungsorganisation SNBS / Maria Pappa, Stadtpräsidentin St. Gallen / Yves Schihin, Oxid Architektur GmbH
Von links nach rechts: Daniel Björk, Emch+Berger ImmoConsult AG / Andreas Keller, Renggli AG / David Renggli, Renggli International AG / Stefan Wagner, Previs Vorsorge / Hanspeter Zysset, Renggli International AG / Verena Egli, Renggli AG / Stefanie Steiner, Zertifizierungsorganisation SNBS / Maria Pappa, Stadtpräsidentin St. Gallen / Yves Schihin, Oxid Architektur GmbH Bild: zVg
Die Wohnüberbauung Waldacker in St.Gallen erreichte die Stufe Platin des Labels SNBS 2.0 Hochbau in der definitiven Zertifizierung. Die Pionierleistung ist schweizweit das erste zertifizierte Platin-Projekt in Holzbauweise.

Am 21. April übergab Stefanie Steiner von der Zertifizierungsorganisation SNBS im Rahmen einer Zertifizierungsfeier im Tröckneturm St.Gallen das Zertifikat an Stefan Wagner von der der Bauherrschaft Previs Vorsorge und bedankte sich für die gute Arbeit und Abwicklung der Zertifizierung.

Die Überbauung Waldacker setzt sich aus zwei langen geknickten Gebäudezeilen zusammen, die sich längs an das natürliche Gelände anschmiegen. Sie bilden gemeinsam einen Innenraum, der den Bewohnerinnen und Bewohnern als Begegnungs- und Kommunikationsraum dient. Die Gebäude wurden ab Oberkante Untergeschoss fast vollständig im Holzsystembau mit geschlossener, hinterlüfteter Fichtenholzschalung gebaut, inklusive der Liftschächte. Inspiriert wurde der Holzbau vom historischen Tröckneturm, der sich unmittelbar neben der Überbauung befindet.

Der SNBS Hochbau ist ein Baustandard, der für Sie an alles denkt: Mit ihm bauen Sie nach allen Dimensionen der Nachhaltigkeit – heute für die Zukunft. Er ermöglicht es, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt umfassend in die Planung, den Bau und den Betrieb miteinzubeziehen.

Der Wohnraum hat beidseitig ausgelagerte Flächen in Form von Veranda und integriertem Wintergarten. Die Wohnungen sind durch einen durchgängigen Laubengang erschlossen; der Zugang erfolgt über aussenliegende, gedeckte Treppenhäuser. Auf den Dächern wurden Fotovoltaik-Anlagen installiert und die Wärmeversorgung wird durch das Fernwärmenetz der Stadt St. Gallen sichergestellt.

Zwischen den beiden Bauzeilen lädt ein durchgehend begrünter Binnenraum mit Spielplatz und Sitznischen zum Verweilen ein. Das Quartier soll möglichst autofrei gehalten werden. Es gibt eine grosse Anzahl von Veloabstellplätzen und Ladestationen für E-Bikes und E-Autos. Es sind auch Mobility-Fahrzeuge platziert, die von den Mieterinnen und Mietern genutzt werden können.

pd/stgallen24