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Stadt St. Gallen
06.10.2021
06.10.2021 16:00 Uhr

Die Stadt erhält eine neue Brücke

So soll die neue Brücke aussehen
So soll die neue Brücke aussehen Bild: PD
Künftig soll eine Brücke für Fussgänger die nördliche Altstadt mit der Müller-Friedberg-Strasse und dem Unteren Graben verbinden. Die Wettbewerbsjury hat nun das Projekt «Drunder und Drüber» des Teams um die Basler & Hofmann AG zum Siegerprojekt einstimmig erkoren und zur Realisierung vorgeschlagen.

Derzeit wird das Parkhaus «UG25» am Unteren Graben erweitert. Die Entwicklerin des Parkhauses, die Senn Resources AG, hat im Rahmen der Planung für diese Erweiterung auch die Idee für eine Fusswegverbindung über den Unteren Graben vorgebracht. Sie hat die Idee zusammen mit der Stadt weiterentwickelt und schliesslich einen Projektwettbewerb ausgeschrieben.

Der Wettbewerb «Brücke über den Graben» wurde im Jahr 2021 im selektiven, anonymen Verfahren durchgeführt. Neun Teams, bestehend aus Fachleuten der Disziplinen Ingenieurwesen, Landschaftsarchitektur und Architektur, waren eingeladen, eine attraktive und barrierefreie fussläufige Brücke über den Unteren Graben zu schaffen. Die Brücke soll eine öffentliche Verbindung zwischen der Müller-Friedberg-Strasse und der nördlichen Altstadt bei der Kirche St.Mangen herstellen. Gleichzeitig soll diese Verbindung auch das Parkhaus UG25 sowie den Unteren Graben und später Campus Platztor erschliessen.

  • Visualisierung des Siegerprojekts Bild: PD
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  • Am Unteren Graben entsteht das Parkhaus UG25 Bild: zVg
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Nach Einschätzung der Wettbewerbsjury hat der Beitrag «Drunter und drüber» der Basler & Hofmann AG, Zürich, der DGJ Landscapes GmbH, Zürich, und der Nau2 GmbH, Zürich die Aufgabe überzeugend gelöst.

Der Entwurf, der in einer geschwungenen Linienführung durch den Park St.Mangen die Müller-Friedberg-Strasse mit der Kirchgasse verbindet, überzeugt gemäss Jurybericht «nicht nur in der funktionalen und technischen Umsetzung der Fussgängerbrücke, sondern kann zudem auf sensible Weise die Wegeführung durch die unterschiedlichen stadträumlichen Sequenzen mit dem Ausdruck und der Gestalt des Brückenbauwerks in Beziehung bringen und sich so unverrückbar mit dem spezifischen Stadtraum verbinden». Das Siegerprojekt soll nun gemäss den Empfehlungen der Wettbewerbsjury weiterentwickelt und für eine Realisierung vorbereitet werden.

 

Das Siegerprojekt sowie die weiteren Wettbewerbseingaben für das Projekt «Brücke über den Graben» sind bis 9. Oktober im Kirchgemeindehaus St.Mangen ausgestellt:
Mittwoch, 6. Oktober                                                         16-18 Uhr
Donnerstag, 7. Oktober, und Freitag 8. .Oktober:            11-13 Uhr, 16-18 Uhr

Samstag, 9. Oktober                                                         11-13 Uhr

mik/pd