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«Stägestadt»: 13'000 Stufen für 80'000 Einwohner

Die St.Galler Treppen vereinen Gruppen.
Die St.Galler Treppen vereinen Gruppen. Bild: zVg
St.Gallen wurde als «Stägestadt» mit einer Erwähnung beim «Flâneur d'Or – Fussverkehrspreis Infrastruktur» geehrt. Von 43 Projekten gab es einen Hauptpreis, sieben Auszeichnungen und zwei Erwähnungen. Eine davon wurde St.Gallen gewidmet.

Die Initianten haben einen ganz unterschiedlichen Background (Kultur, Kunst, Sport, Medizin, etc.) und möchten mit kreativen Aktionen wie Stägestadt-Führungen, Stägestadt-Tag, Treppenwettläufen, Treppenkonzerten, Treppenkunst, Treppen-Beschilderungen – Einheimische und Touristen auf den kulturellen, historischen, bewegungs- und gesundheitsfördernden Wert der «Stägen» aufmerksam machen und zum vermehrten Nutzen der Treppen animieren.

Bewertung der Jury

Der Flâneur d’Or zeichnet Projekte aus, die für den Fussverkehr optimal geplant und realisiert wurden. Dieser Preis ist aber auch ein Indikator für die politische und gesellschaftliche Sensibilisierung im Bereich Fussverkehr. Aus 43 Projekten bestimmte die Jury den Hauptpreisträger und vergab sieben Auszeichnungen sowie zwei Erwähnungen. Die Jury hebt hervor, dass das Projekt «Stägestadt» mehrere Faktoren verbindet, die für den «Flâneur d’Or» von Interesse sind: Kreativität, Privatinitiatve, die Übertragbarkeit auf andere Ortschaften, vor allem aber die originelle Verbindung von Zufussgehen mit Bewegungsförderung, Kunst, Kultur und vielem mehr.

Nicht einfach nur «Stäge laufä»

Wem Treppensteigen alleine zu langweilig ist, kann eine private Treppenführung beim Tourismusbüro buchen. Die nächste öffentliche Führung findet anlässlich des 4. Stägestadt-Tages vom Sonntag, 5. September 2021 statt. Das Programm ist komplett und man darf schon sehr gespannt sein sowohl Musikalisches wie Femi Luna und Joshua Broger, Literarisches mit Bruno Riedl und Ralph Weibel und Modisches mit einer Kleiderpräsentation.
Nebst den Darbietungen auf der Gesstreppe gibt es einen Ausdauerlauf, eine Treppenführung und ein Familienprogramm. Genaueres erfährt man im nächsten Newsletter im August 2021.

dg/pd