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Wittenbach
25.03.2021
25.03.2021 17:15 Uhr

Abacus zahlt Kurzarbeitsentschädigung zurück

Claudio Hintermann, CEO von Abacus Research Bild: PD
Abacus Research aus Wittenbach hat zum fünften Mal in Folge ein zweistelliges Wachstum realisiert. Der Erfolg bewegte den Hersteller von Business-Software dazu, Kurzarbeits-Entschädigungen in Millionenhöhe zurückzuzahlen.

Seine Stellung als führender Schweizer Hersteller von Business-Software für KMU und Öffentliche Verwaltungen hat Abacus wie bereits in den Vorjahren auch im 2020 erneut bestätigt. Das traditionelle Lizenzgeschäft, bei dem eine Software gekauft wird, ist mit über 2'400 verkauften Programmmodulen und 460 Unternehmen, die sich für Abacus Business Software entschieden haben, weiterhin auf konstant hohem Niveau geblieben. Zum Vergleich: 2019 waren es 2'200 Programmmodule und 450 Unternehmen. Auf grosse Nachfrage sind dank den innovativen Entwicklungen Abonnements für die Nutzung aus der Cloud gestossen. Diese Lösung zählte mit 3'100 bis zum Jahresende hinzugekommenen Abos bereits über 13'800 Nutzer, die 24'000 Programm-Abos für diverse Anwendungsbereiche einsetzen.

1,3 Millionen zurückbezahlt

Ebenfalls eine grosse Akzeptanz fanden sogenannte Self-Service-Funktionen mit zusätzlichen 60'000 Abonnements, was einer Zunahme von fünfzig Prozent entspricht. Sie sind auf die Bedürfnisse von Firmenangehörigen zugeschnitten und gestatten es, Stammdaten wie zum Beispiel Adresse, Bankverbindung selber anzupassen, Lohnabrechnungen einzusehen oder Spesenbelege, Arbeitszeiten, Absenzen und Leistungen ortsunabhängig mithilfe von Smartphones, Tablets und Rechnern zu erfassen. Per Ende 2020 nutzten 180'000 Anwender diese Funktionen der Abacus Software.

Claudio Hintermann, CEO von Abacus, ist denn auch mehr als zufrieden mit dem letztjährigen Geschäftsverlauf: «Wider Erwarten haben wir das Jahr trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds, das der grassierenden Pandemie geschuldet ist, äusserst erfolgreich abgeschlossen. Deshalb haben wir uns entschlossen, sämtliche erhaltenen Kurzarbeitsentschädigungen von über 1,3 Millionen Franken dem Staat freiwillig zurückzuerstatten. Auch wurden keine Lohnkürzungen wegen den unterbrochenen Arbeitszeiten vorgenommen. Die Kurzarbeit bei Abacus dauerte von Mai bis August und galt praktisch für alle Mitarbeiter mit nur einigen wenigen Ausnahmen. Ein grosser Dank gilt unseren Vertriebspartnern, die trotz der schwierigen Corona-Zeit das sehr gute Ergebnis massgeblich beeinflusst haben.»

Um 37 Mitarbeiter gewachsen

Der grösste Vertriebspartner von Abacus war 2020 in Bezug auf den Gesamtumsatz wie bereits im 2019 die Axept Business Software, gefolgt von BDO und OBT. Als erfolgreichster Anbieter von Software-Abos für die mobile Nutzung der Abacus Software und den Einsatz der ERP-Software zusammen mit Employee-Self-Service-Abonnements erwies sich der Partner OBT, der dafür mit dem Innovationspreis ausgezeichnet wurde.

Ausserdem ist im vergangenen Jahr die Beschäftigtenzahl von Abacus um 37 Personen auf 439 gestiegen. In der gesamten Gruppe inklusive der Tochterfirmen in Biel, Thalwil und Deutschland sind zum Jahresende 556 Mitarbeiter tätig gewesen.

leaderdigital.ch/stz.