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Leserbrief
Gesundheit
03.03.2021
31.08.2021 17:05 Uhr

75-Jährige wäscht Bundesrat die Kappe

«Haben Sie sich schon darüber nachgedacht, wie viele dieser «schützenswerten Alten» in Europa nach dieser Impfung gestorben sind?», fragt Elisabeth Vetsch den Bundesrat.
«Haben Sie sich schon darüber nachgedacht, wie viele dieser «schützenswerten Alten» in Europa nach dieser Impfung gestorben sind?», fragt Elisabeth Vetsch den Bundesrat. Bild: zVg
Elisabeth Vetsch hat fünf Kinder, neun Gross- und fünf Urgrosskinder. Sie hat ihr Leben lang hart gearbeitet und eine glasklare Meinung zu Corona und den Massnahmen des Bundesrats.

«Ich wohne heute im schönen St.Galler Rheintal und möchte ihnen, Herr Berset und Herr Parmelin, ein bisschen aus meinem Leben erzählen.

In Lausanne wird am 8. Mai 1945 das Ende des Zweiten Weltkrieges gefeiert. Bild: PD

«Reiche Schweiz geschaffen»

Ich gehöre zur Nachkriegs-Generation. Zu der Generation, die mit den Eltern zusammen die Schweiz nach dem 2. Weltkrieg wieder aufgebaut hat, und zwar mit harter Arbeit. Über ein Studium mussten wir nicht mal nachdenken, weil dazu das Geld nicht reichte. Die Kriegs- und Nachkriegs-Generationen haben die «reiche Schweiz» geschaffen, die Sie nun gnadenlos an die Wand fahren.

Wofür? Können Sie mir das einmal ganz genau erklären? Für eine Pandemie, die gar keine ist? Wollen Sie aus der einst blühenden Schweiz ein Armenhaus machen? Das hatten wir schon einmal, in den 1920er-Jahren. Wollen Sie wirklich, dass es wieder so kommt? Zuerst haben Sie uns, die «Alten», zu einer schützenswerten Spezies ernannt, die um jeden Preis abgeschirmt (d.h. eingesperrt) werden muss vor dem ach so schlimmen Virus.

Wer hat uns gefragt?

Schützenswert wie die Wildkatze, der Feldhase oder gar der Wolf? Sie haben diese schützenswerten «Alten» in Pflegeheimen zu Tode geschützt und die Jugend gegen diese «Alten» aufgebracht. Sie haben wegen diesen schützenswerten «Alten» die Jungen eingesperrt. Haben Sie uns ein einziges Mal gefragt, ob wir geschützt werden wollen?

Wollen die älteren Menschen geschützt werden? Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung

Alte in «freier Wildbahn», die für sich selbst sorgen

Und nun kommen Sie mit dieser Impfung, vor der man nicht weiss, wie sie wirkt, ob und wie lange sie wirkt. Die Schlagzeilen sind schon da: «Erste Impfung schützte nicht! 13 Bewohner in Zürcher Altersheim an Corona erkrankt!»

Haben Sie sich schon darüber nachgedacht, wie viele dieser «schützenswerten Alten» in Europa nach dieser Impfung gestorben sind? Natürlich an ihren Vorerkrankungen und keineswegs an der Impfung! Warum impft man alte, kranke und sogar demente Menschen? Etwa, um die AHV zu sanieren? Und da soll man Vertrauen in einen Impfstoff haben, der im Eilverfahren aus dem Boden gestampft wurde und noch nicht einmal alle Testphasen durchlaufen hat?

Sicher nicht! Sie können nicht alle «Alten» impfen. Denn nicht alle «Alten» wohnen in Alters- oder Pflegeheimen. Es gibt von dieser schützenswerten Spezies nämlich noch solche, die in freier Wildbahn leben. Und diese «freien Alten» können Sie nicht zwingen, sich impfen zu lassen. Das funktioniert nicht! Denn die «Alten» in freier Wildbahn sind sich gewöhnt, für sich selbst zu sorgen, und zwar ohne Hilfe vom Staat.

Auch ohne Spritze werden wir überleben

Wir mussten bis 2019 ohne Ihre Gesundheitsdiktatur auskommen. Bis dahin hat es niemanden interessiert, ob wir gesund, krank oder hilfsbedürftig sind. Auch die Bundesregierung hat sich keinen Deut um uns gekümmert. Deshalb müssen Sie uns auch jetzt nicht schützen. Und wenn Sie glauben, Sie können uns mit einem Impfpass dazu zwingen, sind Sie auf dem falschen Dampfer. Auch weil Sie mit dieser Idee eine Zweiklassen-Gesellschaft heraufbeschwören.

Wir geben nicht nach und werden uns nicht impfen lassen. Vorher gründen wir mit jungen Impfunwilligen eine Gemeinschaft der Ungeimpften! Wir haben bis jetzt überlebt, wir werden auch weiterhin überleben. Ohne Spritze! 

Ältere Menschen werden geimpft. Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung

Das Freiheitsvirus lässt sich nicht aufhalten

Ausserdem sollten Sie beachten, dass sich eine neue Virus-Mutation entwickelt hat, die hoch gefährlich ist. Diese Mutation verbreitet sich schweizweit mit rasender Geschwindigkeit. Die löst Lebensfreude, Aufmüpfigkeit, Widerspruchsgeist und unbändigen Freiheitswillen aus.

Diese Mutation sollte Ihnen Sorgen bereiten. Denn die ist nicht mehr zu stoppen. Da nützen all Ihre Aufrufe zu Maskenpflicht und Abstand nichts mehr. Denn das Freiheits-Virus lässt sich nicht mehr aufhalten und wird vermutlich demnächst das Bundeshaus erreichen. Hoffentlich bringen Sie sich früh genug in Sicherheit, denn wie gesagt: Dieses Virus ist hochansteckend.

Mutationen des Coronavirus's Bild: toggenburg24/Web/freie Nutzung

Schliesslich haben der «kleine Mann» oder die schützenswerte Spezies der Alten auch eine Stimme. Eine Stimme, auf der Bundesrat vielleicht vermehrt hören sollte. Weil er ohne den «kleinen Mann» auch nicht überleben wird! Nur wird er nicht an oder mit Corona zugrunde gehen, sondern weil der «kleine Mann» die Steuern nicht mehr bezahlen kann.

Berufszweige bluten aus, KMU werden vernichtet

Bei den Salären, die Sie von unseren Steuergeldern beziehen, ist Überleben keine Kunst. Sie mussten während der ganzen «Pandemie» auf keinen einzigen Rappen verzichten. Wenn Sie nachvollziehen könnten, wie es uns geht, müssten Sie Ihre Politik um 180 Grad drehen. Sie müssten den Menschen endlich wieder eine Perspektive geben, sie arbeiten und leben lassen.

Aber alles, was Sie bis jetzt zu Stande gebracht haben, ist, dass sich die «kleinen Leute» verschulden müssen. Sie lassen ganze Berufszweige ausbluten. Sie vernichten KMU, ohne mit der Wimper zu zucken.

Alles mit Steuergeldern bezahlt

Ausserdem werfen Sie mit unseren Steuergeldern nur so um sich. Der Bund bezahlt die sinnlose Testerei, der Bund bezahlt dieses, der Bund bezahlt jenes. Und mit wessen Geld bitte bezahlt das der Bund? Mit Steuergeldern. Mit Steuergeldern, die vom «kleinen Mann» mühsam erarbeitet wurden und von unseren Kindern, Gross- und Urgrosskindern wieder zurück bezahlt werden müssen.

Diese Schulden, die Sie jetzt so grosszügig machen, müssen die nachfolgenden Generationen schultern. Wofür? Für eine «Pandemie» mit ca. 99,9 prozentiger Überlebenschance. Haben Sie sich einmal mit einer richtigen Pandemie beschäftigt? Zum Beispiel mit der Cholera-Pandemie 1892 in Hamburg? Da wurden die Toten täglich abtransportiert, bald in jedem Haus einer oder manchmal sogar ganze Familien. Und Sie sperren die ganze Schweiz ein wegen einer Mortalitätsrate von vielleicht 0,1 Prozent! Sie spalten aufgrund einer Scheinpandemie das Volk, getreu der Devise: 'Spalte und herrsche!'»

Der Brief von Elisabeth Vetsch wurde hundertfach geliket und geteilt. Die Frau aus Au ist überrascht, wie sie zu stgallen24 sagt:  «Mit dieser Resonanz habe ich nicht gerechnet. Ich habe diesen Brief eingeschrieben an den Bundesrat gesandt und ihn auf Facebook veröffentlicht. Eigentlich wollte ich damit eine Kontroverse auslösen und noch einige aus dem Dornröschenschlaf wecken. Ich hoffe, das ist gelungen.»

Elisabeth Vetsch/toggenburg24