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Freizeit
16.02.2021

Warum Spaziergänge so wichtig sind

Spazierengehen steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern senkt auch das Risiko für verschiedene Krankheiten. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
Wahrscheinlich wurde noch nie so häufig spaziert wie aktuell. Denn Spaziergänge tun Körper und Seele gut. Fotograf Klaus Stadler zeigt, wie schön das Lustwandeln in der Region sein kann.

Spazieren, spazieren, spazieren: In der Coronazeit entdecken viele eine Beschäftigung neu, die in der jüngsten Vergangenheit schon als komplett out galt – Spaziergänge in der freien Natur. Dabei sind die positiven Auswirkungen auf Körper, Geist und Psyche so hoch wie bei kaum einer anderen Beschäftigung.

In der Stadt St.Gallen und im Grünen Ring, beispielsweise in Speicher, lässt es sich hervorragend lustwandeln, um dieses schöne alte Wort wiederzubeleben. Fotograf Klaus Stadler hat bei seinem letzten Spaziergang wundervolle Kulissen fotografiert, die uns motivieren, wieder an die frische Luft zu gehen: 

 

  • Die grosse Eiche beim Chrüzhof in St.Georgen. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Kopf lüften im Kapfwald: Waldluft enthält 90 Prozent weniger Staubteilchen als Stadtluft. Bild: Klaus Stadler
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  • Rund um das Kloster Notkersegg lässt es sich hervorragend spazieren. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Winterluft schnuppern. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Beim Spazieren einen Blick auf den Säntis werfen. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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In der Medizin ist längst bekannt, dass ein Spaziergang in der Natur die Herzfrequenz, den Blutdruck und die Adrenalin-Ausschüttung senkt. Der Sauerstoff, die Ruhe und die ätherischen Duftstoffe stärken das Immunsystem.

Auch Psychologen raten Menschen mit Burnout, Depressionen und Ängsten, spazieren zu gehen. Was so simpel klingt, kann Erstaunliches auslösen: In der Natur können sich Menschen wieder auf sich selbst besinnen und mental regenerieren.

  • Speicher: Spaziergänge wirken sich positiv auf den menschlichen Körper aus. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Auf dem Weg zur Hohen Buche. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Zwei junge Frauen mit Schlitten unterwegs, platzieren sich um ca. 7.30 zum Valentinstag bei minus 17 Grad auf dieser Bank zum Frühstück. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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Das Ergebnis der verbesserten Psyche nach dem Spazierengehen wird von vielen Studien unterstützt. Unterschiedliche Dinge zu sehen und zu hören, bringt den nötigen Ausgleich zum monotonen Arbeitsalltag, besonders im Homeoffice. 

  • Atemberaubender Blick über Speicher. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Sonnenuntergänge beobachten, Seele baumeln lassen. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Es muss nicht immer weit weg sein: Der Klosterhof hat besonders im Winter einen besonderen Zauber. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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  • Der Freudenberg ist ein beliebter Ort für Spaziergänger. (Bild: Klaus Stadler) Bild: Klaus Stadler
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Experten raten deshalb, täglich 10'000 Schritte zu gehen. Das klingt viel, ist es auch. Deshalb sollte man als Anfänger mit einem realistischen Ziel wie beispielsweise 5'000 Schritten anfangen – und sich nach und nach steigern. Tägliches Spazieren sollte zur Gewohnheit werden.

Ausserdem macht das Gehen fit, hilft beim Abnehmen, reduziert Stress und lindert Rückenschmerzen.

Der Fotograf

«Das Schöne im Alltag wahrnehmen. Die berührenden Bilder festhalten und weitergeben. Meine Bilder entstehen im öffentlichen Raum, in einer Welt, die allen zugänglich ist. Meine Bilder sind Momente des Lebens, wie sie der Alltag bringt.» So begründet der St.Galler Fotograf Klaus Stadler seine Passion. Mehr Bilder von ihm finden Sie unter stgallerbild.ch

Klaus Stadler Bild: PD
stgallen24