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12.02.2021
14.02.2021 08:39 Uhr

St.Gallen wittert Chance auf Revanche

Kwadwo Duah (rechts) und der FC St.Gallen wollen sich im Wallis revanchieren. Bild: Keystone-SDA Bild: fc st. gallen facebook
Nur zehn Tage nach der bitteren 2:3-Niederlage in Sion, hat der FC St.Gallen die Chance sich für diese bittere Pleite zu rehabilitieren. Anpfiff im Tourbillon ist am Samstag um 20.30 Uhr.

Die Erinnerung an die 2:3-Pleite von vor anderthalb Wochen sind noch frisch. Es läuft die 96. Minute, als Anto Grgic den vielumjubelten Siegtreffer für die Sittener erzielt. Für die St.Galler war dies die dritte Niederlage in Serie und der darausfolgende Rückfall ins Tabellenmittelfeld.

Real Madrid-Star Toni Kroos meinte kürzlich in einem Interview, dass das schöne am Fussball sei, einen Misserfolg nach spätestens sieben Tagen vergessen machen zu können. Bei St.Gallen sind es nun zwar deren zehn, dafür gegen den gleichen Gegner. 

Kein guter Start ins neue Jahr

Die Ansprüche an den Klub sind gewachsen. Nach dem Vizemeistertitel von vergangener Saison erhofften sich viele, dies wiederholen zu können. Trotz schwerwiegenden Abgängen im vergangenen Sommer, konnte sich der FCSG bis zum Ende des Jahres 2020 an der Tabellenspitze festbeissen. 

Mittlerweile sind die St.Galler ein bisschen nach hinten gerutscht. Denn die (vermeidbaren) Niederlagen sorgten dafür, dass St.Gallen das Feld von hinten wieder aufrollen muss. Da aber auch die Konkurrenz nicht immer souverän auftritt, beträgt die Distanz zum drittplatzierten Lugano nur zwei Punkte - und das bei 18 verbleibenden Spielen. So gut die Aussicht nach vorne auch ist, der Blick nach hinten darf nicht vergessen gehen. Der neuntplatzierte Luzern ist nur sieben Punkte hinter St.Gallen, hat aber ein Spiel weniger absolviert.

Auch Sion will Wiedergutmachung

Der FC Sion hat sich am Mittwoch aus seinem eigentlichen Lieblingswettbewerb, dem Schweizer Cup, verabschiedet. Im ersten Achtelfinalspiel scheiterten die Walliser in der Verlängerung mit 2:4 beim FC Aarau. Dabei war der FC Sion im Aufwärtstrend. Dem in extremis erlangten 3:2-Sieg gegen den FCSG liess die Mannschaft von Fabio Grosso letzten Sonntag ein 2:2 im St. Jakob-Park folgen.

Sion-Präsident Christian Constantin, der bekanntlich ein grosser Fan des Schweizer Cups ist, blieb nach der Niederlage in Aarau überraschend ruhig: "Wir konzentrieren uns nun auf die Meisterschaft."

Den Sittener bleibt auch nichts anderes übrig. Nach der verkorksten Hinrunde geriet Sion in Abstiegsgefahr und wäre momentan - nach Verlustpunkten - nur auf Rang neun, zwei Punkte vor Schlusslicht Vaduz, klassiert. Bleibt zu hoffen, dass Sion erst nach dem Spiel gegen St.Gallen mit der Aufholjagd beginnt.

hug/pd