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Sport Regional
10.02.2021
11.02.2021 16:11 Uhr

St.Gallen beendet Negativserie - 2:2 in Genf

Victor Ruiz und der FC St.Gallen beenden die Negativserie und holen einen Punkt bei Servette. Bild: Keystone-sda Bild: fc st. gallen facebook
Der FC St.Gallen holt nach drei Niederlagen in Folge einen Punkt in Genf. 2:2 endet die Partie auswärts gegen Servette. Für die St.Galler treffen Stillhart und Guillemenot.

Dem FC St.Gallen ist anzusehen, dass sie etwas gut zu machen haben. Ab der ersten Minute suchen die Ostschweizer die Offensive. Schon nach fünf Zeigerumdrehungen konnten Guillemenot und Duah aus vielversprechenden Positionen aufs Tor zielen - noch ohne Erfolg. Besser macht es dann Basil Stillhart, der eine sehenswerte Hackevorlage von Victor Ruiz mit einem satten Flachschuss in die linke Ecke trifft. Die St.Galler gehen nach sieben Minuten verdient in Führung und bleiben auch danach die spielbestimmendere Mannschaft. 

Nur: St.Gallen hat in diesem Jahr schon zweimal früh die Führung erzielen können und beide Male wurde diese aus der Hand gegeben. So auch an diesem kalten Mittwochabend in Genf. Nach 20 Minuten kommen die Genfer das erste Mal richtig vors St.Galler Tor und erzielen prompt den Ausgleich. St.Gallen bringt hinten links den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Stevanovic profitiert, bedient im Zentrum Kyei, der nur noch ins Tor abzulenken braucht. 1:1. 

Schon wieder Penalty gegen St.Gallen

Wenige Sekunden nach dem Ausgleichstreffer der Genfer kommt, was (leider) für die St.Galler mittlerweile zur Gewohnheit geworden ist. Der Gegner darf nämlich zum Elfmeter antraben. Wie schon vergangene Woche in Sion ist der Unglücksrabe auch diesesmal der Winterneuzugang Euclides Cabral. Dieser greift im eigenen Strafraum mit der Hand ein, was eben diesen Elfmeter zur Konsequenz hat.St.Gallen-Goalie Zigi ist allerdings zur Stelle und kann den eigentlich gut geschossenen Penalty von Kyei parieren.

Beide Teams haben im ersten Durchgang weitere exzellente Chancen. Kyei sieht, wie sein Schuss die Linie entlang kullert, und Duah scheitert mit einem zu wenig platzierten Schuss an Servette-Goalie Frick. 

Fazliji trifft ins eigene Tor

Wie schon zu Beginn des Spiels, kommt auch diesesmal der FC St.Gallen besser aus der Kabine. Kurz nach Wiederanpfiff ist es Guillemenot, der die Espen wieder in Führung bringt. Ein schnell vorgestossener Angriff kann Servettes Cespedes nur mit einer Bogenlampe klären. Der Ball kommt via Rouillers Hinterkopf vor die Füsse von Guillemenot, der den Ball unhaltbar von der Strafraumgrenze in die entfernte, obere Torecke schlenzt. 

Kann der FC St.Gallen nun endlich eine Führung verwalten? Nein, auch heute nicht. Eine Stunde ist gespielt und Servette-Genf erhält einen Eckball. Dieser gut getretene Corner prallt dem St.Galler Innenverteidiger Betim Fazliji an den Kopf und von dort direkt ins eigene Tor. Was für ein Pech.

In den Spielen nach dem Re-Start im Januar gleichen sich die FC St.Gallen-Spiele auffalend oft: Im dritten Spiel hintereinander verspielen die Ostschweizer eine Führung und in vier aufeinanderfolgenden Spielen wird ein Elfmeter gegen sie gepfiffen. Schade. Mit ein bisschen mehr Wettkampfglück wäre St.Gallen sicherlich weiter oben in der Tabelle anzutreffen. Passend dazu ist, dass St.Gallens Görtler in der 93. Minute nur die Latte trifft, nicht aber ins Tor. So endet das Spiel im Stade de Genève mit 2:2.

Telegramm:

Servette - St.Gallen 1:2 (1:1)

SR Schnyder . - Tore: 07. Stillhart 0:1, 20. Kyei 1:1, 48. Guillemenot 1:2, 61. Fazliji (ET) 2:2

Servette: Frick; Clichy, Severin, Rouiller, Diallo; Cespedes; Valls, Cognat (79. Imeri); Fofana (55. Fofana), Kyei (66. Kone), Stevanovic

St.Gallen: Zigi; Kräuchi (64. Nuhu), Stergiou, Fazliji, Cabral (46. Traoré); Quintillà; Görtler, Ruiz (64. Youan); Stillhart; Guillemenot (82. Babic), Duah (82. Staubli)

Bemerkungen: Servette ohne Antunes, Henchoz (verletzt/krank), Sasso (rekonvaleszent), Martial, Alves, Holcbecher, Guerin, Ondoua und Omeragic (nicht im Aufgebot). St.Gallen ohne Muheim (verletzt), Gonzalez, Ajeti, Solimando, Strübi, Lüchinger Campos, Abaz und Letard (nicht im Aufgebot)

Verwarnungen: 11. Rouiller

hug