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Speicher
09.12.2020

Diskussion frei für Buchenareal

Bild: zVg
Der Gemeinderat will die Turnhalle im Buchenareal sanieren und die beiden Schulhäuser aufstocken und ebenfalls sanieren. Parteien, Vereine und die Bevölkerung sollen im Prozess mitwirken.

Im Dezember 2019 hat der Gemeinderat einer umfassenden Analyse des Buchenareals zugestimmt. «Zu jenem Zeitpunkt waren neben den beiden Schulhäusern auch die Turnhalle mit Feuerwehr und Zivilschutzräumen, das Wohnhaus Buchenstrasse 30 und das Hallenbad im Perimeter», schreibt der Gemeinderat in seinem Bericht. Als Grundlage dienten u. a. die Bedürfnisabklärungen bei allen Vereinen bezüglich Raumangebot und die Abklärungen zum zukünftigen Schulraumbedarf.

Im Verlauf der Studie habe sich der Perimeter verändert. Mit der Zustimmung der Bevölkerung zur Sanierung des Hallenbades, falle dieses nicht mehr in den Perimeter. Dasselbe gelte für den Kindergarten Wies. «Da im Haus Kindergarten Stoss die Wohnung frei wurde, konnte diese optimal als Ersatz für den Kindergarten Wies genutzt werden. Damit hat sich die Arealentwicklung auf die Betrachtung der beiden Schulhäuser und die Turnhalle mit Feuerwehrdepot und Schutzräumen reduziert», so der Gemeinderat weiter.

In einem ersten Schritt habe die Arbeitsgruppe externe Fachspezialisten beauftrag, zu klären, wie es um die Bausubstanz der drei Gebäude stehe. «Das Ergebnis ist sehr erfreulich, wenn auch für alle ein wenig überraschend. Alle drei Gebäude weisen eine noch sehr gute Bausubstanz auf», erklärt der Gemeinderat

Raumbedarf Schule und Turnhalle

Darauf folgte die Studie, wie der zukünftige Schulraumbedarf abgedeckt werden könnte. «Die Bedarfsermittlung zeigt auf, dass bis 2025 zusätzlich zwei Schulzimmer mit dazugehörigen Gruppenräumen und bis 2035 weitere drei Schulzimmer mit Nebenräumen gebraucht werden», erklärt der Gemeinderat.

Die Arbeitsgruppe habe zwei Varianten ausarbeiten lassen. Variante A sehe zuerst eine Aufstockung des bestehenden Schulhauses von 1970 vor und in einem zweiten Schritt ein zusätzliches Gebäude. Die Variante B würde von Anfang an für beide Etappen mit zusätzlichen Gebäuden ausgeführt. Bei beiden Varianten seien bei der zweiten Etappe genügenden Reserven vorhanden, um die Bedürfnisse bezüglich Tagestrukturen oder ähnlichem abdecken zu können.

Das Raumangebot der Turnhalle sei für den Schulbedarf bis 2035 deckend. Es sei klar, dass damit aber die Bedürfnisse der Vereine nicht befriedigt werden können, führt der Gemeinderat weiter aus. Es gebe genügend Reserven, um auch später, wenn die Lebensdauer des Gebäudes erreicht sei, eine Dreifachturnhalle in Richtung Hallenbad erstellen zu können.

Gesamtbetrachtung

«Die Gesamtbetrachtung zeigt, dass die drei Gebäude mit verhältnismässig wenig Aufwand saniert werden können», hält der Gemeinderat fest. Die Lebensdauer könne aus heutiger Sicht um 15–20 Jahre verlängert werden. Die Gesamtkosten für die Sanierung von allen drei Gebäuden und den Ausbau der Schulhäuser belaufen sich auf insgesamt ca. zehn Millionen Franken. «Dies ist deutlich weniger, als zu Beginn der Studie noch angenommen werden musste. Dies damals unter der Prämisse, dass alle Gebäude hätten ersetzt werden müssen», erklärt der Gemeinderat.

Der Gemeinderat habe deshalb entschieden, dass eine Sanierung der Schulhäuser mit Aufstockung, gemäss Variante A, im Vordergrund stehen solle. Für die Turnhalle stehe ebenfalls eine Sanierung im Vordergrund.

Die Ergebnisse der Studie sind auf der Homepage «Perspektive Speicher» einsehbar. Der Gemeinderat werde in den nächsten Wochen die Parteien, Vereine und die gesamte Bevölkerung zur Mitwirkung auffordern.

PD/tm