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«Donald Trump will ich in der Sauna nicht begegnen»

Am 29. November besetzt die St.Galler Stimmbevölkerung das Stadtratspäsidium neu. Wie ticken die Kandidaten privat? stgallen24 hat nachgehakt. Heute bei Mathias Gabathuler.

In zehn Tagen wird es ernst - die St.Galler stimmen ab, wer die Nachfolge von Thomas Scheitlin übernehmen darf. Ums Stadtpräsidium buhlen Maria Pappa (SP) und Mathias Gabathuler (FDP).

Doch mit wem wird es die St.Galler Bevölkerung zu tun haben? Wer verbirgt sich hinter dem polierten Image? FDP-Mann Mathias Gabathuler stellt sich heute unseren privaten Fragen.

Was ist Ihr Lebensmotto?

Authentisch und geerdet (aber manchmal auch smart, urban, rockt).

Worüber haben Sie zuletzt so richtig gelacht?

Wir lachen oft abends im Familienkreis. Gerade erzählen uns unsere Söhne von den Missgeschicken, die ihnen in den Schnupperlehren passieren.  

Und worüber haben Sie das letzte Mal geflucht?

Über den Stau auf der Teufenerstrasse.

Sind Sie ein gelassener Autofahrer oder werden Sie hässig?

Ich fahre selten – aber dann richtig!

Wo ist Ihr Lieblings-Platz in St.Gallen?

«St.Übersicht» – Die Aussichtsplattform auf dem Kirchturm von St.Laurenzen.

Wollten Sie schon mal auswandern? Wohin?

Ja, nach Zürich. Hat nicht geklappt; die Sprachbarriere war einfach zu gross.

Haben Sie einen Tick, der anderen auf die Nerven geht?

Neeeiiiin, sicher nicht. Wir sind ja alle perfekt. Und ausserdem haben sich meine Frau und unsere drei Teenager noch nie über mich beschwert … (lacht).

Was ist Ihr Lieblingsessen?

Eher ein Stück Fleisch auf dem Grill als Tofu mit Bulgur-Linsensalat.  

Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Zimmermann, wie meine Vorfahren.

Sind Sie in den eigenen vier Wänden chaotisch oder ein Ordnungs-Freak?

Lieber Ordnung als Chaos.

Was haben Sie mit Ihrem ersten selbstverdienten Geld gemacht?

Ich habe eine Elektro-Orgel gekauft und eine Band gegründet.

Ihr Lieblingsfilm-Genre?

Sozialkritische Filme wie «Fahrenheit».

Welches Talent hätten Sie gerne?

Nicht nur grillieren, sondern auch richtig kochen können.

Wem möchten Sie auf keinen Fall in der Sauna begegnen?

Donald Trump.

Welche drei Bücher würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?

Nur drei? Dann müssen sie verstörend, aussagekräftig und einzigartig sein. Ich würde einen Lastwagen voll Bücher mitnehmen. Also reduziert auf das, was mir gerade in den Sinn kommt: Lessing: Nathan der Weise; Büchner: Lenz oder Dantons Tod; Wolf Wondratschek: Lyrik.

Worauf hoffen Sie zurzeit?

Auf seriöse Politik!

Miryam Koc