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20.01.2026

Neubau des Reservoirs Frölichsegg kommt vors Volk

Das Reservoir Frölichsegg soll durch einen Neubau ersetzt werden, um Versorgungssicherheit und Brandschutz zu verbessern.
Das Reservoir Frölichsegg soll durch einen Neubau ersetzt werden, um Versorgungssicherheit und Brandschutz zu verbessern. Bild: zVg
Der Gemeinderat hat das Projekt für den Ersatzbau des Reservoirs Frölichsegg genehmigt. Da es sich um eine neue einmalige Ausgabe von über 500’000 Franken handelt, wird die Bevölkerung im Juni 2026 an der Urne über das Vorhaben entscheiden.

Das bestehende Reservoir Frölichsegg stammt aus dem Jahr 1978 und befindet sich zwar baulich noch in einem guten Zustand, kann jedoch aus verschiedenen betrieblichen und technischen Gründen nicht erhalten werden.

Insbesondere erfüllt die Anlage die heutigen Anforderungen an Löschreserve, Betriebseinrichtungen, Hygiene sowie Arbeitssicherheit nicht mehr. Ein Weiterbetrieb oder eine wirtschaftlich sinnvolle Anpassung ist deshalb nicht möglich, weshalb das bestehende Bauwerk durch einen Neubau ersetzt werden muss.

Bereits heute ist die vorhandene Brauch- und Löschreserve knapp bemessen. Gleichzeitig sieht die Generelle Wasserversorgungsplanung (GWP 2024–2040) eine Erweiterung der Versorgungszone Frölichsegg vor. Ziel ist es, die Wasserdruckverhältnisse in höher gelegenen Quartieren wie Schützenberg, Gremmstrasse, Blattenstrasse, Bündtstrasse und Schlipfweg zu verbessern.

Umfangreiches Bauprojekt am bestehenden Standort

Das Bauprojekt umfasst den Neubau eines unterirdischen Reservoirs mit zwei Wasserkammern à je 200 Kubikmeter am bestehenden Standort. Zusätzlich vorgesehen sind der Ersatz der Hauptleitung Frölichsegg–Feld, die Erstellung von Strom- und Signalkabelanschlüssen sowie die Einrichtung von Abwasserleitungen für Schmutz- und Meteorwasser.

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Wasserversorgung der Zone 4 durch das bestehende Reservoir sichergestellt. Nach der Fertigstellung der ersten Wasserkammer wird das alte Reservoir abgebrochen, bevor anschliessend die zweite Kammer erstellt wird.

Kosten und obligatorisches Referendum

Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund 1,38 Millionen Franken, nachdem Beiträge der Assekuranz bereits in Abzug gebracht wurden. Da es sich um eine neue, einmalige Ausgabe von über 500’000 Franken handelt, erfolgt die Finanzierung über ein obligatorisches Referendum. Die Urnenabstimmung ist auf den 14. Juni 2026 angesetzt.

Langfristige Sicherung der Wasserversorgung

Mit dem Neubau des Reservoirs Frölichsegg wird die Versorgungssicherheit nachhaltig verbessert. Gleichzeitig wird der Brandschutz optimiert, die Betriebsführung erleichtert und die Anlage an die heutigen technischen, hygienischen und gesetzlichen Anforderungen angepasst. Damit wird die Wasserversorgung für alle Haushalte und Betriebe in der Versorgungszone 4 langfristig zuverlässig und sicher gewährleistet.

pd/ako
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