In den vergangenen Jahren wurden in der Sporthalle Landhaus bereits wichtige Investitionen umgesetzt. Dazu zählen die Erneuerung der Heizung, des Sportbodens und der Beleuchtung sowie die Installation einer Photovoltaikanlage. Trotz dieser Massnahmen besteht insbesondere in den stark frequentierten Garderoben, den Verkehrsflächen und der Tiefgarage weiterer Sanierungsbedarf.
Die Grundsubstanz des Gebäudes ist weiterhin gut, weshalb eine Sanierung zum jetzigen Zeitpunkt als sinnvoll und nachhaltig beurteilt wird. Die Garderoben und Nebenräume sind intensiv genutzt, auch im Kontext der Aussenanlagen, was den Verschleiss zusätzlich erhöht.
Erneuerung der sogenannten Katakomben
Im Fokus der Sanierung stehen die sogenannten Katakomben der Sporthalle. Diese sollen sowohl funktional als auch baulich instand gesetzt und optisch deutlich aufgewertet werden. Geplant ist unter anderem die Erneuerung der Beleuchtung und der Haustechnik. Zudem werden Sanitärarmaturen, Türen und Bodenbeläge ersetzt, neue Oberflächen in den Nasszellen erstellt und sämtliche Bereiche neu gestrichen.
Auch die Tiefgarage ist Teil der Sanierung. Dort sind Belagsreparaturen vorgesehen, elektrische Installationen werden erneuert und eine optische Aufwertung wird umgesetzt.
Etappierte Umsetzung während der Sommerferien
Die Sanierungsarbeiten erfolgen etappenweise während der Sommerferien. In diesen Zeiträumen bleibt die Sporthalle jeweils geschlossen. Insgesamt sind vier Etappen über die nächsten vier Jahre geplant. Das Gesamtbudget für das Projekt beläuft sich auf CHF 1.77 Mio.
Kredit für erste Etappe freigegeben
Der Gemeinderat hat dem entsprechenden Antrag zugestimmt und den Kredit von CHF 450’000.– für die erste Etappe im Jahr 2026 freigegeben. Diese umfasst die Sanierung der Garderoben, Teil 1. Die Investition wurde als gebundene Ausgabe eingestuft und dient der Werterhaltung der bestehenden Infrastruktur.