Während in der Ostschweiz die Anzahl der Neugründungen weiter steigt, stagniert diese Entwicklung im Kanton St.Gallen. Als zentraler Hub des Ökosystems rund um die Universität St.Gallen (HSG) verfüge der Kanton über enormes Potenzial, das derzeit zu wenig genutzt werde.
Bereits bei ersten Anzeichen von Wachstum zog es viele Gründer nach Zürich. Während andere Ostschweizer Kantone eine positive Entwicklung verzeichnen, flacht der Trend im Kanton St.Gallen zunehmend ab.
Klare Vision für einen starken Innovationsstandort
Die Vision für die Region St.Gallen ist ambitioniert und klar: Bis 2036 soll das erste Unicorn seinen Sitz im Kanton St.Gallen haben. Dieses Ziel gilt als wegweisendes Zwischenziel auf dem Weg zu einem starken, international vernetzten Zukunftsökosystem.
Als moderner Innovationshub soll die Region ihren traditionellen Unternehmergeist mit Spitzenforschung und Kapital bündeln, Talente anziehen und sich zu einem Ort entwickeln, an dem Ideen wachsen, Unternehmen skalieren und die Zukunft aktiv gestaltet wird. Damit positioniert sich St.Gallen wieder nachhaltig am Puls der Zeit und als prägende Kraft für wirtschaftlichen Fortschritt.
Forderung nach klaren und mutigen Massnahmen
Auf Visionen müssen Taten folgen. In einem ersten Schritt fordern die Jungfreisinnigen, dass neu gegründete St.Galler Unternehmen mit innovativer und zukunftsträchtiger Forschung und Entwicklung müssen während der ersten zehn Jahre ihres Bestehens keine Steuern zahlen. Gefordert wird keine Steuererleichterung mit Auflagen, sondern eine vollständige Steuerfreiheit – konkret ein Steuersatz von 0,00 Prozent.