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Stadt St.Gallen
06.01.2026
06.01.2026 10:42 Uhr

Chiara über Liebe, Kameras und Konkurrenzkampf

Chiara: «In so kurzer Zeit Gefühle zu entwickeln, geht bei mir nicht»
Chiara: «In so kurzer Zeit Gefühle zu entwickeln, geht bei mir nicht» Bild: zVg
Die St.Gallerin Chiara nahm 2025 am TV-Format «Der Bachelor» teil. Mit stgallen24 spricht sie über ihre Beweggründe, die Realität hinter den Kameras, emotionale Grenzen und warum sie nichts bereut.

Ein Traumurlaub in Thailand, Kameras rund um die Uhr und die Hoffnung auf Liebe: Für Chiara war die Teilnahme am Bachelor eine prägende Erfahrung. Doch wie echt ist das Format wirklich? Und was passiert abseits der perfekt inszenierten TV-Momente?

Chiara blickt auf ihre Zeit in der Kuppelshow zurück und erzählt, was sie über sich selbst gelernt hat – und wo ihre persönlichen Grenzen lagen.

Chiara, du hast beim Bachelor mitgemacht. Wie bist du zu diesem Format gekommen? 

Eine Kollegin hatte mich damals darauf aufmerksam gemacht. Danach habe ich mich beworben und wurde schlussendlich angefragt.

 Und wie war es für dich, in einer Show vor der Kamera zu stehen?

Es war eine komplett neue Erfahrung. Es gab mir die Möglichkeit, mich selbst besser kennenzulernen, da wir auch kein Handy hatten. Ich habe dabei gemerkt, dass vor der Kamera zu stehen nicht so ganz meine Sache war. Irgendwann gewöhnt man sich jedoch an die Kameras und man kann völlig sich selbst sein.

Hand aufs Herz, wie real ist der Bachelor wirklich?

Ich kann nicht wirklich einschätzen, wie real er wirklich ist. Im Fernsehen kommt es öfter vor, dass Personen anders sind als hinter der Kamera. Da ich Danilo nicht wirklich kennengelernt habe und dann herausgefallen bin, kann ich das nicht wirklich einschätzen.

Von aussen wirkt alles wie ein Traumurlaub mit vielen besonderen Momenten. Wie hast du es erlebt?

Es war schlussendlich wirklich ein Traumurlaub. Es war ein schönes Resort, so eine Art Villa, die wirklich gross war. Thailand hat mir wirklich gefallen.

Und haben sich während oder vielleicht sogar vor dem Dreh Gefühle entwickelt?

In so kurzer Zeit Gefühle zu entwickeln, geht bei mir nicht. So einfach ist es nicht, man kann nicht einfach jemanden anschauen und sagen, man sei verliebt, denn man muss eine Person richtig kennenlernen. Während des Drehs habe ich Interesse entwickelt, jedoch ist dies schnell wieder verfallen.

Persönliche Geschichten zu teilen und dabei Emotionen zu zeigen – wie war das für dich?

Es ist ein wenig schwierig für mich, über meine familiären Probleme zu sprechen, mich zu öffnen und mich so emotional zu zeigen. Es ist eine Seite von mir, welche ich verstecke, da ich nicht will, dass Leute mit mir Mitleid haben.

Und gab es tatsächlich Konkurrenzkampf zwischen den Frauen?

Ja, es war sicherlich ein Konkurrenzkampf zwischen uns. Man merkt es auch in der Sendung, off-cam waren alle sehr freundlich. Die Wahrheit kommt immer ans Licht, wenn die Kameras ausgeschaltet sind. Ich weiss, was für einen Wert ich habe, und habe mich deshalb nicht um die Konkurrenz geschert.

Gibt es Momente, an denen du es bereut hast, beim TV-Format teilgenommen zu haben?

Nein, ich habe es nicht bereut. Das Einzige, was mich gestört hat, war dieses «Würfelspiel». Hätte ich die Möglichkeit gehabt zu sagen, ich mache nicht mit, dann hätte ich definitiv nein gesagt.

Aramis Köppel, stgallen24
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