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Stadt St.Gallen
07.01.2026
07.01.2026 17:39 Uhr

Gericht gibt Migros im Streit um Hotel-Fitnesspark recht

Der ehemalige «Fitnesspark» im Hotel Einstein wurde bis 2019 von der Migros betrieben
Der ehemalige «Fitnesspark» im Hotel Einstein wurde bis 2019 von der Migros betrieben Bild: Archiv
Das St.Galler Handelsgericht hat der Migros im Streitfall um den Fitnesspark beim Hotel Einstein recht gegeben. Hotelbesitzer Peter Kriemler muss dem Detailhändler 5,2 Millionen Franken bezahlen.

Ein Sprecher des St.Galler Handelsgerichts bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen entsprechenden Bericht des «St.Galler Tagblatts».

Wie der Gerichtssprecher weiter ausführt, muss die Wildegg Immobilien AG unter der Leitung von Peter Kriemler, auch CEO der Firma Akris, gemäss dem nicht rechtskräftigen Urteil an die Migros noch rund 3,2 Millionen Franken bezahlen. Wie das «Tagblatt» berichtete, sind zwei Millionen Franken bereits im Vorfeld an die Migros überwiesen worden.

Streit um Ausbaukosten

Die Forderung der Genossenschaft Migros Ostschweiz gründet auf einstigen Ausgaben für den Innenausbau und die Technik eines luxuriösen Spa- und Fitnessparks beim Hotel Einstein. 2019 zog sich die Migros nach zehn Jahren vom Projekt zurück – früher als geplant.

2009 wurde das Fitness- und Wellnesszentrum im Einstein eröffnet; heute wird es von der Well Come Fit AG betrieben Bild: Archiv

Die Migros habe aus einer leeren Betonhülle ein pfannenfertiges Gesamtwerk erstellt, das die Wildegg Immobilien weitervermieten konnte, wurde der Anwalt der Migros im «Tagblatt» zitiert.

Auf Anfrage erklärt ein Sprecher der Migros Ostschweiz: «Wir haben das Urteil des St.Galler Handelsgerichts zur Kenntnis genommen, möchten uns dazu inhaltlich aber nicht äussern, da es noch nicht rechtskräftig ist.»

Keystone-SDA
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