Home Region Sport Magazin Schweiz/Ausland Agenda
Stadt St.Gallen
05.01.2026
05.01.2026 16:38 Uhr

«Kurz, echt, intensiv»: So waren Samiras Bachelor-Erfahrungen

Ihre Mutter kommt aus dem Berner Oberland, ihr Vater aus Kenia: Die 38-jährige Samira trägt zwei Kulturen in sich, die unterschiedlicher kaum sein könnten
Ihre Mutter kommt aus dem Berner Oberland, ihr Vater aus Kenia: Die 38-jährige Samira trägt zwei Kulturen in sich, die unterschiedlicher kaum sein könnten Bild: 3+
Ein kurzes Kapitel, das lange nachwirkt: Samira aus St.Gallen spricht mit stgallen24 über ihre Zeit bei «Der Bachelor 2025», über Mut zur Spontaneität und darüber, warum sich jede Erfahrung lohnt.

Samira (38) arbeitet als Sachbearbeiterin und war die älteste Kandidatin der Staffel 2025. Vor der Kamera stehen, fremde Menschen kennenlernen und persönliche Themen teilen – Samira hat sich 2025 bewusst auf ein aussergewöhnliches Abenteuer eingelassen.

Im Interview mit stgallen24 blickt die Halb-Kenianerin  auf ihre Teilnahme zurück und erzählt, wie intensiv diese kurze Zeit für sie war, was sie über sich selbst gelernt hat und weshalb sie das Erlebte als wertvollen Schritt auf ihrem eigenen Weg sieht.

Samira, wie bist du auf das Format gekommen?

Ich liebe neue Erfahrungen und wollte etwas machen, das mich herausfordert und gleichzeitig Freude bringt. Die Idee, an einem besonderen Abenteuer teilzunehmen, hat mich sofort fasziniert. Es war eine spontane Entscheidung – und genau die richtigen spontanen Entscheidungen prägen oft unser Leben.

Und wie war es für dich, vor der Kamera zu stehen?

Überraschend schön. Man lernt sich selbst ganz neu kennen: die eigene Ausstrahlung, die Wirkung, die Art, wie man in Momenten reagiert. Auch wenn mein Aufenthalt kurz war, war es ein intensiver Einblick in eine Welt, die man sonst nur von aussen sieht.

Hand aufs Herz: Wie real fühlt sich so ein Erlebnis an?

Sehr real – weil man selbst real bleibt. Man bringt seine Persönlichkeit mit, seine Emotionen, seine Haltung. Die Umgebung ist neu, aber das Gefühl, seinen eigenen Weg zu gehen, bleibt authentisch. Für mich war es ein ehrliches, persönliches Kapitel.

Diese 16 Frauen flimmerten ab Oktober 2025 über die Schweizer Bildschirme, am 3. November kamen vier weitere dazu. Samira steht ganz links Bild: 3+

Von aussen wirkt alles wie ein Traumurlaub mit vielen besonderen Momenten. Wie hast du es erlebt?

Es war definitiv ein besonderes Erlebnis – warm, aufregend, voller neuer Eindrücke. Auch wenn ich nicht lange dabei war, habe ich die Atmosphäre sehr genossen. Man nimmt unglaublich viel positive Energie mit.

Haben sich Gefühle entwickelt – oder vielleicht bereits vorher?

Ich war offen dafür, Menschen kennenzulernen und schöne Momente entstehen zu lassen. Für tiefere Gefühle war es bei mir zu früh, aber die Bereitschaft war da. Manchmal braucht das Herz einfach mehr Zeit, als das Umfeld hergibt.

Persönliche Geschichten zu teilen und dabei Emotionen zu zeigen – wie war das für dich?

Es hat sich überraschend leicht angefühlt. Wenn man über Dinge spricht, die einem wichtig sind, wird man automatisch authentisch. Ich hatte das Gefühl, ganz bei mir zu sein. Dieser kurze Moment hat mich selbst ein Stück näher zu mir gebracht.

Und wie hast du die anderen Teilnehmerinnen erlebt?

Ich habe nur einen kleinen Ausschnitt mitbekommen, aber der war sehr positiv. Unterschiedliche Charaktere treffen aufeinander – und genau das macht solche Erlebnisse interessant.

Gibt es Momente, in denen du die Teilnahme bereut hast?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich bin dankbar für jeden Schritt, den ich gehen durfte – auch wenn er kurz war. Jede Erfahrung, die uns etwas Neues über uns selbst zeigt, ist wertvoll. Und diese gehörte definitiv dazu.

Aramis Köppel, stgallen24
Demnächst