Mit sechs Siegen ist der SC Brühl nicht nur der Rekordsieger des Turniers, sondern in diesem Jahr auch Titelverteidiger.
«Wir hoffen, beim Turnier an den Leistungen des Vorjahres anzuknüpfen, das Ziel für uns ist jedenfalls klar: Titelverteidigung», das ist doch mal eine Ansage von Brühl-Trainer Denis Sonderegger, der mit seinem Team eine hervorragende Vorrunde gespielt hat.
Die Brühler überwintern auf dem zweiten Platz, nur gerade drei Punkte hinter Leader SC Kriens, der in dieser Saison noch kein Spiel verloren hat. Umso eindrücklicher ist auch der Brühler Punktedurchschnitt von 2,3 Punkten pro Spiel.
Die zwei Stürmer Jean-Paul N’Djoli und Tunahan Cicek haben die Hälfte der 40 erzielten Treffer erzielt. Man darf gespannt sein, ob die Brühler auch am Allianz Regiomasters mit den zwei treffsicheren Stürmern antreten werden.
Favoriten sind schwer auszumachen
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass es im Hallenfussball eigentlich keine Favoriten gibt und sich das Spielgeschehen unter Hallenfussball-Bedingungen fast immer ausgeglichen gestaltet.
Stellvertretend dafür klassierte sich der 3.-Ligist FC Neukirch-Egnach im letzten Jahr auf dem dritten Rang, nachdem er in den Gruppenspielen sogar den nachmaligen Sieger SC Brühl besiegte und im kleinen Finale auch gegen die U21 des FC St.Gallen gewann.
Wiederum ist es dem Veranstalter gelungen, ein attraktives Teilnehmerfeld zu gewinnen. «Wir freuen uns jedes Jahr über das Interesse der Vereine, am Allianz Regiomasters dabei zu sein», sagt OK-Präsident René Bühler.
Dabei spricht er auch die Junioren-, Senioren- sowie die 3.- bis 5.-Liga-Turniere an, die am Samstag gespielt werden.
Ein bunter Mix aus der Region und dem Nachwuchs
Seit vielen Jahren ist der FC Altstätten aus der 2. Liga Interregional wieder einmal am Turnier dabei.
Im Team der Rheintaler stehen mit Spielertrainer Egzon Shabani und Edmir Zulic gleich zwei Spieler im Kader, die in früheren Jahren bereits Torschützenkönige des Turniers geworden sind.
Ein Blick in die Annalen zeigt auch, wie der FC Abtwil-Engelburg, der FC Winkeln, der FC Rorschach-Goldach 17, aber vor allem auch der vierfache Turniersieger FC Bazenheid immer wieder für Überraschungen gut waren. Diese Teams sind seit Jahrzehnten erfolgreiche Fixstarter am Allianz Regiomasters.
Zum ersten Mal werden auch jüngere Teams des FC St.Gallen (U19) und des FC Wil (U18) am Turnier dabei sein.
52 Junioren-, Senioren- und 3./4./5.-Liga-Teams am Samstag
Seit nunmehr 25 Jahren wird das Allianz Regiomasters an zwei Tagen gespielt. So sind bereits am Samstag 52 Teams im Einsatz, was den Anlass in all diesen Jahren zu einem zweitägigen Fussball-Grossevent gemacht hat.
Das heisst, dass am Samstag über 500 Fussballer während 20 Stunden ihrem Hobby nachgehen, was für den Veranstalter eine grosse Herausforderung darstellt.
An den zwei Tagen sind über hundert Fortunesen im Einsatz, um auch die 36. Auflage des Allianz Regiomasters zu einem erfolgreichen Turnier werden zu lassen.
Talkrunde – Unified-Spiel – Rhythmische Gymnastik
Als einen Höhepunkt bezeichnet der Veranstalter auch das Spiel des FC Fortuna St.Gallen Unified gegen den FC St.Gallen Unified.
Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, welche grossen Emotionen der Fussball bei den Spielern der beiden Unified-Teams auslöst.
Das Spiel findet erneut im Anschluss an die Talkrunde und den Sponsorenapéro statt. Gäste der Talkrunde sind Christine Bolt (CEO Olma-Messen) und Roger Stilz (Sportchef FC St.Gallen). Er wird rechtzeitig vom Trainingslager des FC St.Gallen zurückkehren. Dies gilt auch für den Leiter der Talkrunde, Sven Lenzi von tvo, der sich ebenfalls im Trainingslager in Spanien aufhalten wird.
Nach dem gelungenen Auftritt der Unity Cheers im letzten Jahr werden die talentierten Nachwuchs-Gymnastikerinnen Ariana Dell und Sara Figuera den Zuschauern die rhythmische Gymnastik vor den Halbfinals mit einer Showeinlage präsentieren.
Am 36. Allianz Regiomasters gibt es also viel Fussball, verbunden mit ebenso vielen Emotionen, aber auch mit einer Prise sportlicher Eleganz.