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Kultur
30.09.2020

Eine utopische Welt in der Lokremise

«Zendijwa» ein Tanzstück von Nadav Zelner (Bild: zVg)
Der israelische Tänzer und Choreograf Nadav Zelner choreografiert mit der Tanzkompanie des Theaters St.Gallen sein neues Tanzstück «Zendijwa». Es erlebt am Samstag, 17. Oktober, 20 Uhr, seine Uraufführung in der Lokremise St.Gallen.

«Zendijwa» ist der Fantasiename für eine utopische Insel. Er trage die Vorstellung dieses Paralleluniversums schon seit seiner Kindheit mit sich, sagt der Tänzer und Choreograf Nadav Zelner.

Gesellschaftliche Phänomene wie Vorurteile, Ressentiments, Ausgrenzungen oder Stigmatisierungen, die er in der realen Welt nicht akzeptieren könne, gebe es in Zendijwa nicht. Die Leute in Zendijwa sind keine normalen oder realen Menschen, sondern Kreaturen, die organisch mit der sie umgebenden Pflanzenwelt verbunden sind. Obwohl sie sehr unterschiedliche Charaktere haben und auch in sich voller Widersprüche sind, akzeptieren sie sich selbst und die anderen so, wie sie sind.

Nadav Zelner erzählt die Geschichte von Zendijwa in einer temporeichen Choreografie, bei der jede Bewegung ihre Geschichte hat. Maor Zabar hat dafür sehr individuelle Kostüme entworfen. Zusammen mit der von Kinsun Chan gestalteten Bühne ergeben sie eine futuristisch-utopische, aber auch sehr organische Welt mit runden Formen und natürlichen Farben wie in einem Urwald.

Die Tänzerinnen und Tänzer der Kompanie des Theaters St.Gallen tanzen zu Musik des kubanischen Bandleaders Pérez Prado, der als König des Mambo gilt. Für Nadav Zelner passen die Gefühle, die mit den schwungvollen und jazzigen Rhythmen der lateinamerikanischen Musik und vor allem des Mambo verbunden werden, zur Stimmung auf Zendijwa. Das Thema des Stücks ist ernst, aber Zendijwa ist auch Party und Show.

Premiere
Samstag, 17.Oktober 2020, 20 Uhr, Lokremise

 Vorstellungen

  • Samstag, 17. Oktober 2020, 20 Uhr (Uraufführung)
  • Mittwoch, 21.Oktober 2020, 20 Uhr
  • Sonntag, 25. Oktober 2020, 17 Uhr
  • Donnerstag, 29. Oktober 2020, 20 Uhr
  • Samstag, 31. Oktober 2020, 20 Uhr
  • Mittwoch, 4. November 2020, 20 Uhr
  • Freitag, 6. November 2020, 20 Uhr
  • Dienstag, 10. November 2020, 20 Uhr
  • Freitag, 13. November 2020, 20 Uhr
  • Sonntag, 15. November 2020, 20 Uhr
pd