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Häggenschwil
06.08.2020

Energieförderbeiträge sollen reduziert werden

Die Energieförderbeiträge in Häggenschwil sollen reduziert werden, da ansonsten eine der zur Verfügung gestellte Fond in wenigen Monaten aufgebraucht wäre.

Häggenschwil verfügt seit 2014 über eine Richtlinie über die Gewährung von Energieförderbeiträgen. Für die Finanzierung des Energiefondes wird auf dem Strompreis eine Abgabe erhoben und in den Energiefond gelegt.

Per Ende 2019 waren im Fond noch rund Fr. 46‘000.- für Energieförderbeiträge vorhanden. Im Jahr 2020 sind bereits wieder Auszahlungen für Fr. 32‘000.– erfolgt und ca. Fr. 40‘000.– sind zugesichert. Laufend werden weitere Gesuche, vor allem für Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen, eingereicht. Es ist deshalb anzunehmen, dass der Fond in wenigen Monaten aufgebraucht ist.

Die Arbeitsgruppe Energie hat dem Gemeinderat deshalb beantragt, die Richtlinie über die Gewährung von Energieförderbeiträgen aufgrund des Standes des Energiefondes wie folgt zu reduzieren:
 Beiträge an Gebäudehülle pro EFH max. Fr. 2‘500.- / pro MFH max. Fr. 5‘000.-
 Beiträge für Photovoltaikanlagen Fr. 80.- pro kVA, mind. Fr. 500.-, maximal Fr. 2‘000.-
 Beiträge für Ersatz von Heizungen EFH pauschal Fr. 1‘000.- / MFH pauschal Fr. 2‘000.-
 Beiträge für Elektroautos max. Fr. 2‘000.–

Der Gemeinderat hat dem Antrag der Arbeitsgruppe Energie entsprochen. Die Ansätze für Energieförderbeiträge werden gemäss Vorschlag ab 01. Oktober 2020 angepasst. Die neue Richtlinie kann unter www.haeggenschwil.ch eingesehen werden.

mg/pd