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Stadt St.Gallen
21.06.2022

Mit Herzblut dabei

Reto Müller: «Kundenbedürfnis an erster Stelle.»
Reto Müller: «Kundenbedürfnis an erster Stelle.» Bild: leaderdigital.ch
Seit 2006 unterstützt die Credit Suisse als einer der Hauptsponsoren die St.Galler Festspiele. Reto Müller, Leiter Region Ostschweiz bei der Credit Suisse, erklärt, was die Festspiele so besonders macht und wie wichtig Persönlichkeit im Bankenalltag ist.

Reto Müller, die Credit Suisse ist seit Beginn der Festspiele als Hauptsponsorin dabei. Weshalb unterstützen Sie als Bank gerade diese kulturelle Veranstaltung?
Bei ihren Sponsorings setzt die Credit Suisse auf Qualität, Nachhaltigkeit und eine partnerschaftliche Beziehung. All diese Faktoren sind bei der Partnerschaft mit den St.Galler Festspielen garantiert. Qualität bedeutet für uns, exzellent zu sein und Herausragendes zu leisten. Genau das ist den St.Galler Festspielen immer wieder eindrücklich gelungen.

Ist die Verbundenheit mit den Festspielen auch gleichzeitig ein Bekenntnis der Credit Suisse zum Standort St.Gallen?
Der Standort St.Gallen ist sehr wichtig, weshalb wir letztes Jahr unsere Geschäftsstelle umfassend modernisiert und mit diversen digitalen Elementen ergänzt haben. Neu stehen unseren Kundinnen und Kunden neben einem breiten Beratungsangebot auch ein frei zugänglicher Coworking-Bereich sowie eine Eventzone zur Verfügung. Wir offerieren unsere Dienstleistungen übrigens schon seit über 140 Jahren in der Gallusstadt.

In der Oper «Giovanna d’Arco» glaubt die Heldin Giovanna fest daran, dass sie auserwählt sei, Frankreich zu retten, und spürt eine Art göttliche Mission. Welche «Mission» bzw. Strategie verfolgt die Credit Suisse in der Ostschweiz?
Die Situation an den Märkten ist derzeit anspruchsvoll, bietet aber auch Chancen, die es zu nutzen gilt. In Ergänzung zur persönlichen Beratung und zur Expertise unserer Mitarbeitenden verwenden unsere Kundinnen und Kunden vermehrt digitale Angebote. Somit wird es in Zukunft häufiger Interaktionen auf unterschiedlichen Kanälen geben, was wir den Kunden gezielt anbieten. Unsere «Mission» in der Ostschweiz ist konsequent darauf ausgerichtet, dass wir uns mit überzeugender Kompetenz differenzieren können.

«Giovanna d’Arco» ist die italienische Version der Legende von Frankreichs Nationalheiliger Jeanne d’Arc. Was ist Ihre persönliche Lieblingslegende?
Spontan fällt mir dazu Heidi, das Mädchen aus den Bergen, ein. Mir gefällt besonders die ausgeprägte Lebensfreude, die Heidi trotz einfachem Leben auf der Alp spüren lässt. Auch ihre Fürsorge für andere und das Plädoyer für ein Leben in der Natur sind beispielhaft. Alles Tugenden, auf die ich im hektischen Geschäftsalltag durchaus mehr Augenmerk legen kann.

Was zeichnet für Sie Jeanne d’Arc aus – und wie stark kann eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Credit Suisse im Arbeitsalltag ihre oder seine Persönlichkeit einbringen?
Jeanne d’Arc wird nachgesagt, dass sie unter anderem diplomatisch, selbstbewusst und leidenschaftlich war. Dies alles sind Eigenschaften, die ich auch ausgeprägt bei unseren Mitarbeitenden wahrnehme. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen die Fachkompetenz und vor allem das Herzblut, das unsere Beraterinnen und Berater für ihre Aufgabe einbringen. Selbstverständlich gibt es aber auch ausreichend Spielraum, um die eigenen Ausprägungen im Sinne des Kunden einzubringen.

Und was heisst das für Sie persönlich?
Ich arbeite nun bereits über 28 Jahre bei der Credit Suisse und konnte viele verantwortungsvolle und spannende Rollen ausüben. Meine Freude und Begeisterung basieren zu einem grossen Teil darauf, dass ich interessante Aufgaben hatte, bei denen ich mich einbringen konnte und in der persönlichen Entwicklung unterstützt wurde. Deshalb ist es für mich auch selbstverständlich, vermehrt als Mentor zu wirken und junge Talente zu fördern oder mit meiner Erfahrung zu unterstützen.

Muss (oder darf) man da auch einmal «den Helden spielen», sprich sich ganz besonders für seine Kunden einsetzen?
Das Kundenbedürfnis steht klar an erster Stelle. Wir alle streben danach, die sprichwörtliche Extrameile zu gehen. Wenn die Kunden unsere Leistungen danach als «heldenhaft» bezeichnen, ist das natürlich die schönste Wertschätzung, die man sich vorstellen kann. Obwohl sich der Bankenalltag grundsätzlich an klaren Vorgaben orientiert, ist insbesondere die persönliche Beratung dazu da, eine individuelle Note einzubringen mit dem Ziel, Kunden positiv zu überraschen.

Der persönliche Kundenkontakt ist für die Credit Suisse also trotz fortschreitender Digitalisierung ein wichtiger Pfeiler?
Als Regionenleiter bin ich überzeugt, dass der persönliche Austausch und eine individuelle Betreuung in Zukunft den Unterschied ausmachen werden. Unsere Mitarbeitenden und ihr Expertenwissen werden zudem weiter an Bedeutung gewinnen, weshalb wir gezielt in Schulung und Weiterentwicklung investieren.

Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten bei den diesjährigen St.Galler Festspielen?
Ich freue mich sehr, wieder einmal live einen Kulturanlass mit vielen persönlichen Begegnungen zu erleben. Besonders gespannt bin ich aber natürlich auf die Inszenierung der Oper Giovanna d’Arco und die unvergessliche Musik von Verdi vor der einmaligen Kulisse der St.Galler Kathedrale.

Dieser Text ist aus der Sonderausgabe «St.Galler Festspiele 2022». Die LEADER-Herausgeberin MetroComm AG aus St.Gallen betreibt auch stgallen24.ch und rheintal24.ch. Die St.Galler Festspiele finden vom 24. Juni bis zum 8. Juli 2022 statt.

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