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Wirtschaft
06.05.2022

Rega feiert 70. Geburtstag mit Cassis

Von links nach rechts: Michael Hobmeier (Stiftungsratspräsident Rega), Ignazio Cassis (Bundespräsident), Ernst Kohler (CEO Rega)
Von links nach rechts: Michael Hobmeier (Stiftungsratspräsident Rega), Ignazio Cassis (Bundespräsident), Ernst Kohler (CEO Rega) Bild: rega.ch
Im Beisein von Bundespräsident Ignazio Cassis sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega gestern Abend ihren 70. Geburtstag gefeiert.

In seiner Ansprache sprach der Bundespräsident über die Bedeutung der Rega für das Schweizer Gesundheitswesen. In der Luft halten die Rega die mehr als 3,6 Millionen Gönnerinnen und Gönner mit ihren Beiträgen. Dafür bedankt sich die Rega herzlich und lädt im Geburtstagsjahr mit verschiedenen Anlässen dazu ein, einen Blick hinter die Kulissen der Luftretter zu werfen.

Rund 350 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft nahmen gestern Abend am Geburtstags-Apéro im Rega-Center am Flughafen Zürich teil. Bundespräsident Ignazio Cassis sprach in seiner Ansprache über die humanitäre Tradition der Schweiz. Als ehemaliger Arzt hatte Bundespräsident Cassis früher auch beruflich mit der Rega zu tun. «Als junger Arzt habe ich die Kollegen der Rega bewundert. Sie waren auch unter Zeitdruck enorm professionell. Dank schneller Hilfe und kompetenten Fachleuten rettet die Rega jeden Tag Leben», sagte Bundespräsident Ignazio Cassis. Rega-Stiftungsratspräsident Michael Hobmeier wies in seiner Ansprache darauf hin, dass der Pioniergeist der Rega auch 70 Jahre nach der Gründung unverändert sei. Die Mitarbeitenden der Rega seien täglich aufs Neue motiviert, auch in Zukunft neue Massstäbe in der Luftrettung zu setzen. «Die Rega ist der ganzen Schweiz verpflichtet und darum freut es uns, dass wir Bund und Kantone auch in den Pandemie-Jahren kompetent unterstützen konnten», strich Michael Hobmeier heraus.

Bundespräsident Ignazio Cassis mit seinem Gönnerausweis Bild: rega.ch

Aktivitäten für Schweizer Bevölkerung

Im Geburtstagsjahr plant die Rega verschiedene Aktivitäten, um der Schweizer Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, einen Blick hinter die Kulissen der Rega zu werfen. Rega-CEO Ernst Kohler erklärt: «Damit möchten wir der Bevölkerung als Dank für die grossartige Unterstützung etwas zurückgeben.» Die Verbundenheit mit der Bevölkerung motiviere alle Rega-Mitarbeitenden jeden Tag aufs Neue, sich kontinuierlich für die Verbesserung der Luftrettung in der Schweiz einzusetzen. An Tagen der offenen Tür in Bern, Locarno und Sion werden Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit haben, die Einsatztätigkeit der Rega und die Mitarbeitenden besser kennenzulernen. Zudem sind weitere Anlässe mit Rettungshelikoptern in verschiedenen Regionen geplant.

70 Jahre voller Einsatz

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega wurde am 27. April 1952 gegründet. Sie ist heute eine selbständige, gemeinnützige und private Stiftung, die mehr als 400 Mitarbeitende beschäftigt. Mit ihren 19 Rettungshelikoptern und 3 Ambulanzjets steht die Rega für die Schweizer Bevölkerung rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, im Einsatz. Die nationale Einsatzzentrale der Rega organisiert pro Jahr mehr als 18'000 Einsätze, dabei transportieren die Rega-Crews rund 34 Patientinnen und Patienten pro Tag. 13 über das ganze Land verteilte Einsatzbasen sorgen dafür, dass die Rega-Helikopter jeden Ort in der Schweiz innert 15 Flugminuten erreichen. Getragen wird die Rega von ihren mehr als 3,6 Millionen Gönnerinnen und Gönnern. Dieses einzigartige System ermöglicht es der Rega, sich auf die Erfüllung ihrer Aufgaben und das Wohl der Patienten zu konzentrieren.

Anlässlich unseres 70. Geburtstags sind wir in Buchs SG zu Gast. Seien Sie live dabei, wenn um 11 Uhr ein Rega-Helikopter landet. Anschliessend können Sie den Rettungshelikopter aus der Nähe betrachten.

Erfahren Sie dabei aus erster Hand, wie der Arbeitsalltag einer Rega-Crew aussieht, und tauchen Sie in die Welt der Rega ein: Die Helikopter-Crew gibt gerne Auskunft und beantwortet Ihre Fragen. Mit dem Abflug des Helikopters um ungefähr 16 Uhr endet der Anlass.

pd/stgallen24