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Stadt St.Gallen
05.05.2022
05.05.2022 16:00 Uhr

Hypo Vorarlberg St.Gallen mit Rekord-Geschäftsjahr

Seit genau 25 Jahren erfolgreich auch in St.Gallen an der Bankgasse 1 tätig: die Hypo Vorarlberg.
Seit genau 25 Jahren erfolgreich auch in St.Gallen an der Bankgasse 1 tätig: die Hypo Vorarlberg. Bild: PD
Die Hypo Vorarlberg St.Gallen konnte ihre Bilanzsumme im Jahr 2021 erneut deutlich um 9,7 Prozent auf nun 1079,4 Millionen Franken erhöhen. Das operative Geschäftsergebnis erreichte einen neuen Höchstwert von 7,3 Millionen Franken.

«Das deutlich überdurchschnittliche Wachstum im Kreditbereich und bei den betreuten Kundengeldern zeigt, dass die Hypo Vorarlberg in St.Gallen auch in diesen herausfordernden Zeiten gut unterwegs ist», bilanziert Walter Ernst, Regionalleiter Schweiz. Tatsächlich haben sich die betreuten Kundengelder um 35 Millionen Franken erhöht, die Kundenausleihungen um 56 Millionen beziehungsweise 7,4 Prozent.

Rekordgewinn und mehr Nettozinsertrag

Das operative Geschäftsergebnis stieg gegenüber 2020 deutlich um 2,4 Millionen auf den neuen Rekordwert von 7,3 Millionen Franken. Grund dafür ist im Wesentlichen die deutliche Steigerung beim Nettozinsertrag um 3,5 Millionen auf 12,4 Millionen Franken. Ebenso zulegen konnte der Kommissions- wie auch der Handelsertrag um total 0,4 Millionen Franken.

Beeinflusst war das Geschäftsergebnis zudem von positiven Auflösungen aus Wertberichtigungen von 0,6 Millionen Franken. Wachstumsbedingt haben sich der Personalaufwand um 4,8 Prozent sowie der Sachaufwand um 16,2 Prozent erhöht. Das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag (Cost-Income-Ratio) hat sich jedoch weiter reduziert und beträgt für das Geschäftsjahr 2021 46,5 Prozent.

Walter Ernst zeigt sich sehr zufrieden mit dem Geschäftsjahr 2021: «Wir konnten unseren Wachstumspfad konsequent fortsetzen, sogar nochmals leicht steigern. Das operative Geschäftsergebnis ist das mit Abstand beste in der 25-jährigen Geschichte der Bank, wenn auch positiv beeinflusst von Sonderfaktoren.»

Er freue sich besonders, «dass wir die ersten Früchte unserer ganzheitlichen Beratungsstrategie ernten konnten: Die Erträge aus dem Private Banking / Wealth Management sind zwar in Relation zum Zinsertrag immer noch deutlich unterproportional, weisen jedoch eine schöne Steigerungsrate von rund 38 Prozent auf.»

Walter Ernst, Regionalleiter Schweiz Bild: who-s-who.ch

Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr

Die adaptierte Strategie als grenzüberschreitende Unternehmerbank zeigt auch im laufenden Geschäftsjahr erfreuliche Auswirkungen. So hat sich der Ausbau des Geschäftsvolumens in den ersten vier Monaten von 2022 nochmals beschleunigt.

«Um unsere Strategie als grenzüberschreitende Unternehmerbank noch besser realisieren zu können, werden wir auf den 1. Januar 2023 eine IT-Migration vornehmen. Diese ist die Grundlage, um den Marktzugang zu Deutschland und Österreich herzustellen und unsere Kundinnen und Kunden dann in allen drei Ländern auch vor Ort betreuen zu können», führt der Regionalleiter Schweiz weiter aus.

Bereits eingeführt hat die Hypo St.Gallen eine Vermögensstrukturberatung für vermögende Privatpersonen und juristische Personen, die auch die Schnittstelle zwischen Privatkunden und Unternehmen optimiert, aber vor allem auch grenzüberschreitende Belange mit in die Analyse nimmt.

Ebenso werden derzeit alle Vermögensverwaltungen auf die EU-Richtlinie im Bereich Nachhaltigkeit umgestellt. Somit werden alle Mandate der Hypo St.Gallen künftig ESG-Kriterien konsequent berücksichtigen.

Positive Entwicklung des Hypo-Vorarlberg-Konzerns

Die Hypo Vorarlberg Bank AG konnte das IFRS-Ergebnis vor Steuern mit 93,7 Millionen Euro beinahe verdoppeln. Ausschlaggebend dafür war neben dem starken Kundengeschäft auch der rückläufige Risikovorsorgebedarf. Die Eigenmittelquoten konnten weiter gestärkt werden: So stieg die Gesamteigenmittelquote im Konzern von 17,81 Prozent auf 18,65 Prozent. Die Bilanzsumme ist ebenfalls gewachsen und lag zum Jahresende bei 15,6 Milliarden Euro (2020: 15,3 Milliarden Euro).

Grund für Zufriedenheit beim Vorstandsvorsitzenden Michel Haller: «Das Geschäftsergebnis 2021 hat unsere Erwartungen übertroffen – dank der starken Konjunktur in unseren Kernmärkten sowie dem Aufschwung an den Aktienmärkten. Die Zahlen – allen voran das Zins- und Provisionsergebnis als wichtigste Ertragsbasis – machen jedoch auch deutlich, dass die Hypo Vorarlberg eine gesunde, nachhaltig erfolgreiche Bank ist. Mit unserer risikobewussten Geschäftsstrategie sind wir seit 125 Jahren gut aufgestellt – das macht sich besonders in schwierigen Zeiten bezahlt.»

Die Hypo Vorarlberg Bank AG (kurz: Hypo Vorarlberg) hat ihren Sitz in Bregenz. Als die unternehmerische Bank aus Vorarlberg bietet die Hypo Vorarlberg Firmen- und Privatkunden die beste Beratung.

Die Hypo Vorarlberg wurde 1897 vom Vorarlberger Landtag gegründet und im Jahr 1996 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Mehrheitseigentümer ist die Vorarlberger Landesbank-Holding (76,8732 %), ein Bankenkonsortium aus Baden-Württemberg (Landesbank Baden-Württemberg / Landeskreditbank Baden-Württemberg Förderbank) hält die restlichen Anteile.

Mit einer Bilanzsumme von rund 15 Milliarden Euro und über 700 Mitarbeiter ist die Bank das grösste Einzelinstitut Vorarlbergs und nimmt ertragsmässig seit Jahren einen Spitzenplatz unter Österreichs Banken ein. Neben 15 Filialen im Kernmarkt Vorarlberg bestehen weitere Standorte in Wien, Graz, Wels, Salzburg und St.Gallen.

stgallen24/stz.