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Stadt St.Gallen
25.04.2022

«Bevor ich sterbe» kommt nach St.Gallen

Bild: pd
Am 30. April kommt das Projekt «Bevor ich sterbe» nach St.Gallen. So wird an vier Standorten ein Kubus mit der Aufschrift «Bevor ich sterbe, möchte ich…» aufgestellt. Passanten werden eingeladen, ihre Gedanken zu hinterlassen.

Ursprünglich wurde das Projekt «Before I die» von der amerikanischen Künstlerin Candy Chang nach dem Verlust einer nahestehenden Person ins Leben gerufen. Um ihre Gedanken mit Personen in ihrer Umgebung zu teilen, installierte sie an einem verlassenen Haus in ihrem Wohnquartier in New Orleans eine grosse Wand mit der Aufschrift «Before I die, I want to…» – «Bevor ich sterbe, möchte ich…». Innert kürzester Zeit wurde die Wand von unterschiedlichsten Personen mit ihren Gedanken, Hoffnungen und Träumen befüllt.

Inzwischen wurden weltweit mehr als 5000 Wände mit dem Satzfragment «Before I die» in 78 Ländern aufgestellt und in 25 Sprachen von den dort lebenden Menschen beschriftet. 2013 veröffentlichte Chang ein über 300 Seiten starkes Buch über das zwei Jahre zuvor gestartete Kunstprojekt.

Nun kommt «Before I die» auch nach St.Gallen. Zwischen dem 30. April und dem 25. Mai wird an den Standorten Kornhausplatz, Piazza Migros Lachen, Areal Bach sowie Marktgasse jeweils für eine Woche der Kubus aufgestellt.

Standorte:

  • 30. April bis 7. Mai: Kornhausplatz, Bahnhof St.Gallen
  • 8. bis 13. Mai: Piazza, Migros Lachen
  • 14. bis 19. Mai: Areal Bach
  • 20. bis 25. Mai: Marktgasse

«So kommt das Thema ‹Leben und Lebensende› dahin, wo es seinen festen Platz hat: mitten ins Leben», sagen die Projektinitiatorinnen. Hinter dem Projekt stecken sechs Frauen, die sich beruflich auf unterschiedliche Art und Weise mit gesellschaftlichen Fragestellungen und Themen rund um das Lebensende beschäftigen.

Das Rahmenprogramm, an dem sich verschiedene Organisationen der Stadt beteiligen, besteht unter anderem aus Lesungen, Vorträgen, Filmvorführungen und Workshops. Im Zuge der Begleitforschung werden die notierten Gedanken, Hoffnungen und Träume systematisch gesammelt und vertieft aufbereitet. Sie werden gemeinsam mit Fotografien, die während des gesamten Projektzeitraums erstellt werden, in einem Bildband festgehalten.

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pez/pd