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Mörschwil
21.10.2021
21.10.2021 10:51 Uhr

Gemeinde Mörschwil hat Finanzplan angepasst

(Symbolbild)
(Symbolbild)
Der Finanzplan 2022–2025 der Gemeinde Mörschwil wurde angepasst. Diverse finanzielle Ausgaben wurden mit berücksichtigt. Der Steuerfuss von 75 Prozent soll gleichbleiben, trotz anstehender Investitionsprojekte.

Der Gemeinderat von Mörschwil hat die Finanzplanung überarbeitet. Basierend auf den Budgetzahlen 2021 wurden in Zusammenarbeit mit der Schulgemeinde die Erfolgsrechnung und die Investitionsrechnung im Sinne einer rollenden Planung angepasst.

Der Finanzplan enthält eine Fülle von Parametern. Wesentlicher Bestandteil des Finanzplans ist die Abschätzung des künftigen Steueraufkommens. Die jährlich wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben sowie die Kosten laufender und neuer Projekte in den nächsten vier Jahren wurden ebenfalls möglichst zuverlässig ermittelt. Da der Finanzplan auf einer Reihe von Annahmen basiert, ist er mit Unsicherheiten behaftet.

Berücksichtigt wurden unter anderem die finanziellen Auswirkungen des geplanten Wohn- und Pflegezentrums, ein Gemeindebeitrag an den Neubau eines Pfadiheims, die Sanierung des Näppenschwilerbachs sowie diverse Strassensanierungen und der Bau der Unterflurbehälter.

Die Finanzplanung geht immer von Annahmen und Schätzungen aus, sei dies bei Teuerung, Zinsen oder Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung. Als Führungsinstrument soll sie dem Gemeinderat frühzeitig Handlungsbedarf aufzeigen, damit notwendige Massnahmen rechtzeitig ergriffen werden können.

Im Sinne einer nachhaltigen Finanzpolitik rechnet der Gemeinderat, trotz der anstehenden Investitionsprojekte von rund 25 Millionen Franken, für die Finanzplanperiode 2022–2025 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 75 Prozent. Die Aufwandüberschüsse sind durch Eigenkapital gedeckt.

pez/pd