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Kunstmuseum vermittelt Kunst per App

Mit der Sherlook-App in den Ausstellungen des Kunstmuseums St.Gallen
Mit der Sherlook-App in den Ausstellungen des Kunstmuseums St.Gallen Bild: PD
Das Kunstmuseum St.Gallen setzt zur spielerischen Kunstvermittlung künftig die App «Sherlook» ein. Sie wurde gemeinsam mit der Universität Konstanz und den Basler Software-Entwicklern von Canned Soul Productions realisiert.

Das Kunstmuseum St.Gallen geht künftig neue Wege in der spielerischen Kunstvermittlung. Mit einem im Kunstmuseum geliehenen iPad samt Kopfhörern und der Spiele-App «Sherlook» können Besucher ab dem 22. Oktober an der Seite von Sherlock Holmes, seiner jüngeren Schwester Enola und Dr. Watson in der Sammlungspräsentation Rätsel lösen. Diese werden auf den iPads angezeigt.

Die App enthält neben drei Schwierigkeitsstufen auch einen Spielmodus für Kinder. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, verlaufe jede Partie durch wechselnde Rätsel- und Auflösungstexte anders. Jede Spielrunde dauere rund 30 Minuten.

«Sherlook» wurde von Studenten in Projektseminaren der Universität Konstanz unter der Leitung des Kunsthistorikers und Spieleautors Steffen Bogen entwickelt. Die Basler Software-Entwickler von Canned Soul Productions haben die Ideen umgesetzt.

Da sich die App noch im Beta-Stadium befindet, hält das Museum in Kooperation mit der Universität Konstanz einen Fragebogen bereit. Er soll der Weiterentwicklung des Spiels und dessen künftiger Einbettung in den Museumsbesuch dienen.

pez/pd