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01.10.2021

Handball-Matchvorschau: Brühl gegen Zug

Bild: PD
Das Schlüsselspiel für den LC Brühl Handball steht auf der Agenda: Am Samstag, 2. Oktober, gastieren die St. Gallerinnen um 14 Uhr beim amtierenden Meister LK Zug.

Beide Teams sind nicht perfekt in die Saison gestartet. Während die Brühlerinnen überraschend bei Yellow Winterthur verloren, musste Zug sich zum ersten Mal überhaupt dem HSC Kreuzlingen geschlagen geben. Die Folge: Die Tabelle ist zunächst einmal enger beisammen und beide Clubs sind früh in der Saison auf die Punkte angewiesen, um nicht auf ungewohnte Weise ins Hintertreffen zu gelangen.

In der Meisterschaft steht das 67. Duell seit 2001/02 an. Zug gewann bis anhin 31 Mal, Brühl 33 Spiele. Die letzten fünf Liga-Spiele gingen an die Zugerinnen (inklusive 3:0 im Playoff-Final), das letzte Aufeinandertreffen am Supercup Ende August entschied aber Brühl für sich.

Vielversprechende junge Schweizerinnen

Mit Charlotte Kähr ist die MVP der letzten Saison nicht mehr in den Reihen der Zugerinnen (Wechsel nach Deutschland). Auch auf den Flügeln musste Zug sich neu aufstellen. Dimitra Hess läuft seit Saisonstart für Brühl auf und ihr Pendant auf der rechten Seite, Simona Cavallari, beendete ihre Karriere.

Kompensiert wurden die Abgänge mehrheitlich mit Spielerinnen aus dem eigenen Nachwuchs, die teilweise auch in der Handball-Akademie des Verbands trainieren. Somit tummeln sich zahlreiche vielversprechende junge Schweizerinnen im Kader des LKZ. Ergänzt wird das Team durch Neuzugang Andreea Taivan.

Mit Konstanz und Fokussierung zum Sieg

Das Team von Cheftrainer Nicolaj Andersson will sich mit einem Erfolgserlebnis in die mehrtägige Spielpause verabschieden. Dass die Brühlerinnen Zug bezwingen können, zeigten sie auf eindrückliche Art und Weise beim Supercup Ende August. Ähnlich souverän war der letzte Auftritt vor einer Woche gegen Kreuzlingen (30:18).

Auf der anderen Seite steht die schwankende Leistung gegen die Spono Eagles und die unnötige Niederlage gegen Winterthur. Dieses Auf und Ab zeigt: Klappt es mit der Konstanz und Fokussierung auf dem Feld, steht dem dritten Saisonsieg nichts im Wege.

Spiel vorverlegt

Ursprünglich war dieses Duell auf Mitte Oktober angesetzt. Wegen der Europacup-Verpflichtungen beider Teams, wurde es nun aber vorverlegt. Damit kommt es unmittelbar vor dem Nati-Zusammenzug, bei dem sich mehrere Spielerinnen beider Vereine in kürzester Zeit wieder treffen werden, zu einem Klassiker im Frauenhandball.

Live dabei sein

Anpfiff zur Neuauflage des letztjährigen Playoff-Finalduells ist am Samstag, 2. Oktober, um 14 Uhr, in der Sporthalle in Zug. Wer das Spiel vor Ort verfolgen will, muss am Eingang ein aktuell gültiges Covid-Zertifikat und ein amtliches Ausweisdokument vorweisen. Dadurch entfällt dann aber im Inneren der Halle die Maskenpflicht. Alternativ kann die Partie auch über den Livestream angeschaut werden.

stgallen24/LCB/ms