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01.10.2021

Mit zwei Brühlerinnen gegen Russland und Polen

Die Brühlerin Malin Altherr spielt in der Schweizer Nati gegen Polen und Russland.
Die Brühlerin Malin Altherr spielt in der Schweizer Nati gegen Polen und Russland. Bild: PD
Für die EM-Qualifikation hat Nationaltrainer Albertsen auch zwei Brühlerinnen nominiert. Dimitra Hess und Malin Altherr stehen im 16-köpfigen Aufgebot, das zunächst auswärts auf Russland trifft, ehe die Schweizer Nati in Winterthur dann Polen empfängt.

Nach zwei sehr erfolgreichen Juniorinnen-Europameisterschaften im August, gilt es nun wieder Ernst für die Schweizer A-Nati. In der EM-Qualifikation für die Kontinentalspiele von November 2022 trifft die Schweiz zum Auftakt auf ein echtes Handball Schwergewicht. Die Sbornaja spielte sich im August in Tokio bis in den Final der Olympischen Spiele, der gegen Frankreich verloren ging.

Das zweite Match gegen Russland

Russland und die Schweiz standen sich in der Länderspiel-Geschichte erst einmal gegenüber: Am 29. September 2019 setzten sich die Russinnen in der Mobiliar Arena in Gümligen mit 35:26 durch. Der nun anstehende zweite Vergleich am Mittwoch, 6. Oktober, findet in Moskau statt und wird um 18.30 Uhr (MESZ) angepfiffen; srf.ch/sport zeigt das Spiel im kommentierten Livestream.

Kommt der erste Sieg gegen Polen?

Am Sonntag, 10. Oktober, kommt es dann zum Aufeinandertreffen mit den Polinnen. Die Schweiz und Polen trafen in der bisherigen Länderspiel-Geschichte siebenmal aufeinander – und die Osteuropäerinnen entschieden alle bisherigen Duelle für sich. Wenn es der Mannschaft von Trainer Martin Albertsen aber gelingt, ihren Steigerungslauf fortzusetzen und ihr Leistungsvermögen optimal abzurufen, ist sie durchaus in der Lage, gegen Polen eine Überraschung zu schaffen.

Der Vorverkauf für das Spiel, das um 15 Uhr in der AXA Arena in Winterthur angepfiffen wird, läuft bei Ticketcorner; srf.ch/sport überträgt auch dieses Spiel live.

Die besten beiden Mannschaften der Vierergruppe (Russland, Polen, Schweiz, Litauen) qualifizieren sich nach sechs gespielten Partien für die EHF Euro im November 2022 in Slowenien, Nordmazedonien und Montenegro.

St.Galler in der Schweizer Equipe

Ein Grossteil der Schweizer Equipe ist mittlerweile im Ausland aktiv. Sieben Akteurinnen spielen in Deutschland, darunter auch die Ex-Brühlerin Kerstin Kündig. Mit Tabea Schmid, die von Brühl an Achenheim Truchtersheim ausgeliehen ist, spielt eine Nationalspielerin in Frankreich. Die acht weiteren Nominierten verteilen sich auf die SPL-Spitzenteams Spono Eagles, LK Zug und LC Brühl. Die St.Galler Farben vertreten dabei Dimitra Hess und Malin Altherr. Auf Abruf bereit stehen zudem Sladana Dokovic als dritte Torhüterin und Laurentia Wolff.

Tomasini im Austria-Aufgebot

Nach ihrer Rückkehr aufs Feld figuriert Fabienne Tomasini auch wieder im Kreis der österreichischen Nationalmannschaft. Die Linkshänderin wurde für die beiden Spiele gegen Dänemark und Rumänien ins Austria-Aufgebot berufen.

Der LC Brühl Handball wünscht seinen Spielerinnen ebenso wie der Schweizer Nationalmannschaft viel Erfolg bei den bevorstehenden Länderspielen.

stgallen24/LCB/ms