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29.09.2021

SVSW: Weil und Schreiber mit gutem Saisonabschluss

Federico Salghetti, Cherelle Oestringer, Emma Fredersdorf sowie Celine Weil und Christian Schreiber vom Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach
Federico Salghetti, Cherelle Oestringer, Emma Fredersdorf sowie Celine Weil und Christian Schreiber vom Schwimmverein St.Gallen-Wittenbach Bild: regiosport.ch
Am LEN Open Water Swim Cup in Barcelona zeigten die St.Galler Celine Weil und Christian Schreiber über die Zehn-Kilometer-Distanz ein gutes Rennen zum Saisonabschluss.

Der LEN Cup war besser besetzt als üblich, gelten doch die Wettkämpfe als Ersatz für die den ausgefallenen FINA Weltcup. Unter den Teilnehmern im Hafenbecken von Barcelona befanden sich zahlreiche europäische Olympiamedaillengewinner und -teilnehmer.

Die Schweizer Teilnehmer «Swiss Aquatics» begannen das Rennen auch mit viel Respekt. Die Schweizer Open Water Spezialisten stellten sich gut auf die Wettkämpfe ein – fokussiert auf ihren eigenen Rennplan und einen bestmöglichen Einsatz.

St.Galler auf dem 23. und 31. Rang

Christian Schreiber vom SVSW schwamm nach der ersten Runde noch in der Spitzengruppe. Seine Zeit über zehn Kilometer (1:59:15:00) unter zwei Stunden und der 23. Rang beurteilt er als genügend. Er hat nach einer Trainingspause eben erst wieder den Aufbau begonnen.

Celine Weil vom SVSW ist die jüngste Teilnehmerin über zehn Kilometer. Sie hat ihre Leistungen von den Junioren Europameisterschaften im August zwar verbessert, schwamm jedoch in diesem hochkarätigen Teilnehmerfeld auf den 31. Rang in 2:09:48.40.

«Das Potential und die richtige Einstellung ist vorhanden»

Swann Oberson, Weltmeisterin über fünf Kilometer aus dem Jahre 2011, war als Trainerin dabei und hat die Schwimmer motiviert. Sie sagte den Nationalmannschaftsmitglieder, dass sie diesem Resultat nicht allzu Wert beimessen sollten. Sie seien noch «Kinder» über die Zehn-Kilometer-Distanz. Sie müssten noch viele Wettkämpfe absolvieren, bevor sie wissen, wie man diese Strecke gut bewältigen kann.

Die besten Athleten sind heute zwischen 25 und 30 Jahre alt. Die junge Schweizer Mannschaft hätte noch Zeit zur Entwicklung. Oberson sagt: «Ich sehe, dass das Potential und die richtige Einstellung vorhanden ist.»

Ergebnisse:
competicions.natacio.cat

regiosport.ch/Armin Toscan