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Wie soll die neue Landessausstellung werden?

Die Arteplage Biel der letzten Landesausstellung, der Expo.02 im Jahr 2002
Die Arteplage Biel der letzten Landesausstellung, der Expo.02 im Jahr 2002 Bild: HRS
St.Gallen ist bei der Organisation der nächsten «Landi» 2028 dabei. Nun wollen die Initianten der «Nexpo» wissen, was die Bevölkerung bewegt. Sie können damit die nächste Landesausstellung mitprägen.

Die zehn grössten Städte der Schweiz (Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern, Winterthur, Luzern, St.Gallen, Lugano und Biel) setzen ihre Arbeit fort, die nächste Landesausstellung «Nexpo» gemeinsam zu organisieren. Diese soll zum ersten Mal das ganze Land umfassen, über alle Regionen und Sprachgrenzen hinweg. Eine Online-Umfrage bietet der Bevölkerung die Möglichkeit, den Initianten aufzuzeigen, was sie bewegt und welche Themen die nächste Landesausstellung prägen sollen. Für jede Stadt ergibt sich damit ein eigenes Nexpo-Schweizerkreuz.

Wie tickt die Schweiz? Was hält die Schweiz zusammen? Für die Organisation der nächsten Landesausstellung Nexpo sind dies zentrale Fragen. Beantwortet werden sie mithilfe des sogenannten «Nexplorer». Die Online-Umfrage soll die Basis bilden für die weitere Ausarbeitung der Landesausstellung.

Der Stadtrat freut sich, wenn möglichst viele St.Galler bei der Meinungsumfrage mitmachen und so ein vielfältiges Bild der lokalen Gesellschaft aufgenommen werden kann. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Städten aufzuzeigen und ein Bild zu präsentieren, was die Bevölkerung aktuell beschäftigt und was sie sich für die Zukunft wünscht.

Die Umfrage ist unter nachfolgendem Link abrufbar und anonym: umfrage.nexplorer.ch. Ende Juni wird eine Zwischenauswertung vorgenommen. Aus diesen Rückmeldungen resultiert für jede Nexpo-Stadt ein eigenes Nexpo-Schweizerkreuz und ein eigenes Werteprofil, das die Nexpo-Initianten am 1. August der Öffentlichkeit präsentieren.

Über die Nexpo

2016 haben die Stadtpräsidenten der zehn grössten Städte der Schweiz bei einem gemeinsamen Treffen die Idee einer neuen Expo aufgeworfen und kurz danach eine Projektskizze in Auftrag gegeben. Die Idee der Nexpo war geboren.

Die Nexpo setzt sich mit einer der wichtigsten Fragen der heutigen Zeit auseinander: dem Zusammenleben geprägt von Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und Migration. Die Bewohner der Schweiz sind eingeladen, in relevanten Themenfeldern Projekte zu identifizieren und zu entwickeln.

Über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben heute ihre Heimat in städtischem Gebiet. Städte sind Geburtsstätten, Brennpunkte und Treiber von gesellschaftlichen Entwicklungen. Menschen kommen in die Städte, prägen sie und machen sie zu Zentren des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Austauschs und der Innovation.

Im 21. Jahrhundert stellen sich die Fragen: Was bedeutet dieser Wandel für die Schweiz? Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Über diese Fragen möchten sich die grössten Schweizer Städte im Rahmen der nächsten Expo mit dem ganzen Land austauschen. Die Durchführung ist im Jahr 2028 vorgesehen.

PD/stz.