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Stadt St. Gallen
01.05.2021
01.05.2021 13:04 Uhr

Zwei Querulanten festgenommen

Bild: Archiv
In der Nacht auf Samstag musste die Stadtpolizei zwei Störenfriede in Gewahrsam nehmen. Die Polizei wurde gerufen, weil Leute belästigt oder mit einem Messer bedroht wurden.

Am Freitagabend, kurz nach 22:15 Uhr, wurde der Stadtpolizei eine Frau gemeldet, die gemäss dem Betreiber einer Bar dessen Lokal ohne Maske betrat, sich an einen Tisch setzte und das Lokal nicht mehr verlassen wollte. Gegenüber der Polizei verweigerte die 29-Jährige die Herausgabe eines Ausweises und versuchte, einen Polizisten zu schlagen.

Die Querulantin wurde mit auf den Polizeiposten genommen, wo ein Atemalkoholtest 1.21 mg/l ergab. Nachdem die Hafterstehungsfähigkeit durch eine Amtsärztin bestätigt wurde, musste die junge Frau wegen Eigen- und Fremdgefährdung in polizeilichen Gewahrsam. Die nicht in der Stadt St.Gallen wohnhafte Frau wurde zudem für 30 Tage weggewiesen und ihr wurde eine Ordnungsbusse wegen mutwilliger Belästigung und dem Nichttragen der Hygienemaske ausgestellt.

Zum zweiten polizeilichen Gewahrsam kam es wenig später, kurz vor 23 Uhr, als der Stadtpolizei ein renitenter Gast im Aussenbereich einer Bar gemeldet wurde. Dieser würde andere mit einem Messer bedrohen. Vor Ort stiessen die Einsatzkräfte auf einen 32-jährigen Mann, der sich sehr aggressiv verhielt, mit Gewalt drohte und darauf aufmerksam machte, dass er ein Messer mitführen würde. Die Einsatzkräfte drohten daraufhin mit dem Einsatz des Tasers, worauf der Störenfried in Handfesseln gelegt und widerstandleistend abgeführt werden konnte.

Bei dem 32-Jährigen wurden Kleinmengen von Betäubungsmitteln sowie ein Messer sichergestellt. Eine Atemalkoholprobe konnte aufgrund des unkooperativen Verhaltens nicht durchgeführt werden. Er wurde ebenfalls einer Amtsärztin vorgeführt, welche die Hafterstehungsfähigkeit bestätigte. Der Mann wurde wegen Fremd- und Eigengefährdung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Die bedrohten Personen wurden durch die Kollegen der Kantonspolizei St.Gallen auf ihre rechtlichen Möglichkeiten hingewiesen.

stapo/stgallen24/stz.