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Stadt St. Gallen
06.04.2021
06.04.2021 15:19 Uhr

Velo-Rüpel sollen mehr Rücksicht nehmen

Bild: stadt.sg.ch
Durch eine neue städtische Kampagne sollen Velofahrer für mehr Rücksicht auf die Fussgänger sensibilisiert werden.

In Begegnungszonen ist das Velofahren grundsätzlich erlaubt. Es gilt jedoch Tempo 20 und Vortritt für Fussgänger. Immer wieder kommt es gerade in der Altstadt dazu, dass Velofahrer zu schnell unterwegs sind und kaum Rücksicht auf Fussgänger nehmen. Mit der Kampagne «Rücksicht» möchte die Stadt St.Gallen ab April 2021 auf diese Thematik aufmerksam machen.

Die Stadtpolizei organisiert diese gemeinsam mit dem Tiefbauamt. Velofahrer und Fussgänger sollen sensibilisiert werden, gerade in Begegnungszonen Rücksicht aufeinander zu nehmen. Die Aktion beinhaltet Bodenmarkierungen und präventive Präsenz der Stadtpolizei, wobei Velofahrer mittels Flyern zur Rücksichtnahme aufgefordert werden.

Bodenmarkierungen an sieben Standorten

Die Bodenmarkierungen werden an insgesamt sieben Standorten angebracht. Fünf in der Altstadt und nahen Umgebung sowie zwei bei der SBB-Sitterbrücke im Westen der Stadt, wo das Begegnen von Velofahrern und Fussgängern aufgrund der engen Platzverhältnisse schwierig ist. Zusätzlich werden auch auf den Social-Media-Kanälen der Stadtpolizei St.Gallen Tipps und Regeln zum Umgang zwischen Velofahrern und Fussgängern geteilt. Diese lauten wie folgt:

▪ Mit dem Velo in den belebten Begegnungszonen nur im Schritttempo fahren.
▪ Als Velofahrer früh genug auf sich aufmerksam machen und nicht zu nahe an Fussgängern vorbeifahren.
▪ Begegnungszonen mit hohem Fussgängeraufkommen während der Rushhour mit dem Velo nach Möglichkeit umfahren.

Die Kampagne «Rücksicht» wird durch die Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee im Rahmen von «Clevermobil» unterstützt. In vergangenen Jahren wurde sie bereits erfolgreich in anderen Städten durchgeführt.

mg/pd