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Mörschwil
25.02.2021

Nonnensteg muss wieder repariert werden

Der Nonnensteg verbindet Mörschwil mit Berg Bild: PD
Im Frühling 2020 musste der Nonnensteg im Steinachtobel wegen Unterspülungen saniert werden. Nun hat sich gezeigt, dass diese Massnahme nicht reicht. Er wird nun nochmals repariert – zum zehnfachen Kurs.

Die Kosten von rund 25‘000 Franken wurden damals zu je 50 Prozent durch die Gemeinden Berg und Mörschwil übernommen.

Es folgten weitere Rutschungen

An insgesamt drei Sitzungen beurteilten deshalb die Gemeinden Berg und Mörschwil die Situation mit externen Fachleuten.

Es wurde beschlossen, den Nonnensteg bzw. die entsprechenden Uferbereiche auf den jeweiligen Gemeindegebieten zu sanieren, damit eine langfristige Stabilität erreicht werden kann. In die Abklärungen wurden auch die zuständigen kantonalen Stellen einbezogen.

Der Kanton stellte gemäss kantonalem Strassengesetz einen werkgebundenen Beitrag in der Höhe von 65 Porzent der anrechenbaren Baukosten in Aussicht. Die Gesamtkosten des Projektes betragen 250'000 Franken.

Die Baukosten werden so aufgeteilt:

a)  Werkgebundener Beitrag Kanton St. Gallen: (65 % der Baukosten) 162'500.-
b) Anteil Politische Gemeinde Mörschwil: (1/2 der Restkosten) 43'750.-
c) Anteil Politische Gemeinde Berg SG: (1/2 der Restkosten) 43'750.-

Die Ausführung des Projekts erfolgt unter der Federführung der Gemeinde Mörschwil. Die Kosten werden durch die Gemeinde Mörschwil vorfinanziert und nach Abschluss der Bauarbeiten mit der Gemeinde Berg und dem Kanton abgerechnet.

Im Jahr 2020 übernahm Mörschwil rund 40'000 Franken. In das Budget 2021 wird deshalb ein Aufwand von 210'000.- und ein Ertrag (Rückerstattung) von 206‘250.- aufgenommen.

Das Projekt erfordert sowohl in Mörschwil als auch in Berg ein Teilstrassenplanverfahren.

Die öffentliche Auflage erfolgt zeitgleich mit der Gemeinde Berg vom 1. März 2021 bis 30. März 2021.

PD/stz.