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Kanton
03.02.2021

St.Gallen hat 768 Millionen beansprucht

Summasummarum wurden 16'908,2 Millionen verteilt
Zur Sicherstellung der Liquidität konnten Unternehmen, die durch die Covid-19-Krise betroffen sind, 2020 vom Bund verbürgte Überbrückungskredite in Anspruch nehmen. Jetzt liegen die definitiven Zahlen dazu vor.

Schweizweit wurden zwischen dem 26. März und 31. Juli 2020 total 135'994 Covid-19-Kreditvereinbarungen (unter 500'000 Franken) gesprochen und 1130 Covid-19-Kredit-Plus (über 500'000 Franken). Bei den «kleinen» Covid-Krediten betrug der durchschnittliche Betrag 102'000 Franken, bei den «grossen» 2,7 Millionen.

Summasummarum wurden 16'908,2 Millionen verteilt. Davon wurden 1'261,1 Millionen bereits zurückbezahlt.

Bild: PD

St.Gallen auf Platz 7

St.Gallen steht mit 6374 Krediten und 768 Millionen Franken an siebter Stelle aller Kantone (Zürich mit 22'761 Krediten und 1522 Millionen Franken an erster, Appenzell Innerrhoden mit 188 Krediten und 23 Millionen Franken an letzter Stelle). Gemessen an seiner Einwohnerzahl, liegt der Kanton allerdings auf Platz 5 (1: ZH, 26: AI).

Gleich siehts bei den Missbrauchsfällen aus: Hier laufen im Kanton St.Gallen aktuell 22 Verfahren, er steht damit ebenfalls an 7. Stelle (Rang 1: ZH mit 119, Rang 26: AI mit 0 Fällen). Schweizweit laufen aktuell 580 Verfahren mit einer Gesamt-Deliktsumme von 83,5 Millionen Franken.

Bild: PD

Die meisten Kredite vergaben UBS, Raiffeisen und PostFinance, die höchsten Kreditvolumina UBS, Credit Suisse und Raiffeisen. Am häufigsten verlangten die Gastronomie, der Bau und der Detailhandel nach Krediten, die höchsten Kreditvolumina beantragten hingegen der Grosshandel, der Bau und der Detailhandel.

Alle Zahlen finden Sie unter covid19.easygov.swiss

 

stgallen24/stz.