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27.01.2021

Microsoft-Produkte stark gefragt

Der Trend zum Homeoffice und Cloud-Computing lässt den Microsoft-Konzern in der Coronavirus-Krise glänzend dastehen. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/AP/Thibault Camus
Informationstechnologie – Microsoft hat im vergangenen Quartal vor allem dank eines starken Cloud-Geschäfts deutlich die Erwartungen übertroffen. Der Umsatz stieg in dem Ende Dezember abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal um 17 Prozent auf 43,1 Milliarden Dollar.

Analysten hatten nur mit rund 40 Milliarden Dollar gerechnet. Der Gewinn sprang im Jahresvergleich um 33 Prozent auf 15,5 Milliarden Dollar hoch, wie der Software-Riese nach US-Börsenschluss am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.

Microsoft-Chef Satya Nadella richtete den Konzern über das langjährige Kerngeschäft mit dem Windows-Betriebssystem und Office-Büroprogrammen auf Cloud-Dienste aus - das Angebot von Rechenleistung und Software aus dem Netz.

Aktien legen zu

In der Sparte "intelligente Cloud" wuchs der Umsatz im vergangenen Quartal um 23 Prozent auf 14,6 Milliarden Dollar. Ein zentraler Faktor dafür war ein Geschäftsplus von 50 Prozent bei der Cloud-Plattform Azure, mit der Microsoft mit Amazon und Google konkurriert.

Im Bereich mit Windows und Hardware gab es einen Umsatzsprung von 40 Prozent im Geschäft mit der Spielekonsole Xbox. Die Windows-Erlöse legten um zehn Prozent zu. Microsoft nennt bei vielen Teilbereichen nur die Veränderungen, aber nicht den Betrag der Umsätze.

Die Microsoft-Aktien legten im nachbörslichen Handel zeitweise um rund fünf Prozent zu. Im vergangenen Jahr hatten sie bereits rund 41 Prozent gewonnen.

Keystone-SDA