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Freizeit
19.01.2021
19.01.2021 11:02 Uhr

«Wir haben in 10 Tagen 4 Millionen verloren»

Die Flumserberge ziehen Zwischenbilanz. Bild: flumserberg.ch Bild: flumserberg.ch
Die Bergbahnen Flumserberg ziehen auf stgallen24 Zwischenbilanz: Wie in anderen grossen Skigebiete beklagen auch die Flumserberge bei den Einnahmen und bei den Besucherzahlen grosse Verluste.

Die Skigebiete der Schweiz stecken in einer turbulenten Saison. Offen – zu – offen. Und das nur unter Einhaltung strenger Schutz-Massnahmen und mit geschlossenen Restaurants. 

7'000 statt 12'000 Gäste

Die Bergbahnen Flumserberg AG durften am 31. Dezember die Bahnen wieder öffnen. Vom vom 22. bis 30. Dezember musste der Skibetrieb auf behördliche Anordnung vom Kanton St. Gallen eingestellt werden. «Über die Festtage ist unsere Hauptsaison, in welcher wir einen Drittel des Jahresumsatzes erzielen. Der gesamten Bergbahnen-Gruppe fehlen somit Einnahmen von rund 4 Millionen Franken für diese 10 Tage», berichtet Katja Wildhaber, Mitglied der Geschäftsleitung der Bergbahnen Flumserberg AG.

Auch die Zahl der Gäste sei stark zurückgegangen. «An Spitzentagen hatten wir in den Vorjahren ca. 12'000 Gäste bei uns am Berg. Letzten Samstag durften wir 7000 Gäste bei uns begrüssen – dies war der meistfrequentierte Tag in dieser Saison», so Katja Wildhaber gegenüber stgallen24. Man sei sich sicher, dass der Grund für den Gästerückgang die geschlossenen Gastronomiebetriebe sind, dadurch fehlen gemütliche Innenräume zum Aufwärmen. 

«Der gesamten Bergbahnen-Gruppe fehlen Einnahmen von rund 4 Millionen Franken für diese 10 Tage»
Katja Wildhaber, Mitglied der Geschäftsleitung der Bergbahnen Flumserberg AG

Massnahmen funktionieren

Bei der Umsetzung der Massnahmen zeigen sich alle Skigebiete sehr zufrieden, wenn nicht sogar überrascht darüber, wie gut sie eingehalten werden. Sowohl die Gäste als auch die Mitarbeitenden halten sich an die Maskenpflicht und auch die anderen Vorschriften. Katja Wildhaber ergänzt, dass man als zusätzliche Massnahme in den drei Gondelbahnen der Flumserberge nur noch 2/3 der Gäste transportiere.

 

Linda Barberi, Linth24/stgallen24