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Mörschwil
18.11.2020

Veränderungen im Stiftungsrat der «Unteren Waid»

Birgit Berger-Cantieni Bild: PD
Das Gymnasium Untere Waid wird 2021 aufgegeben. Nun kommt es auch zu personellen Wechseln im Stiftungsrat: Neben Walo Bauer, Martin Wirth und Pater Albert Schlauri scheidet auch Präsident Florin Rupper aus. Seine Nachfolgerin wird Birgit Berger-Cantieni.

In Mörschwil endet im Sommer 2021 die fast 100-jährige Geschichte des Gymnasiums Untere Waid. Von 1924 bis 2007 wurde die Schule von der Salettinergemeinschaft geführt, danach übernahm eine neu gegründete Stiftung. Im September hat der Stiftungsrat mitgeteilt, dass er das Gymnasium wegen zu tiefer Schülerzahlen aufgibt.

Oberstufe und Untergymnasium bleiben

Die Gymnasialklassen sowie das einzigartige Schwerpunktfach Philosophie, Pädagogik und Psychologie wechseln ab dem Schuljahr 2021/2022 an das Friedberg-Gymnasium in Gossau. Die Schüler können auf Wunsch auch ein anderes Gymnasium besuchen.

In Mörschwil will man das Profil als typengemischte Oberstufenschule stärken, die als Einzige in der Region auch ein Untergymnasium anbietet. Dieses ist nach wie vor gut besucht.

Berger-Cantieni, Kürsi und Zaba kommen neu

Die Neuorganisation hat nun auch personelle Änderungen zur Folge. Stiftungsratspräsident Florin Rupper und die Stiftungsräte Walo Bauer, Martin Wirth und Pater Albert Schlauri treten zurück. Auf Rupper folgt Birgit Berger-Cantieni, die auch den Schulrat der katholischen Mädchensekundarschule in Gossau präsidiert.

Mit den vier Rücktritten verbleiben mit Andrea Manser und Flavia Lichtensteiger noch zwei bisherige Stiftungsrätinnen. Von den restlichen vier Sitzen konnten drei neu besetzt werden: Neben Birgit Berger-Cantieni sind auch der St.Galler Unternehmer Adrian Krüsi und Pater Piotr Zaba neu im Stiftungsrat. Zaba vertritt die Salettinergemeinschaft.

Ein Platz im Stiftungsrat ist also noch frei; er ist für einen politischen Vertreter der Gemeinde Mörschwil vorgesehen.

stgallen24/stz.