Am Freitag, 16. Januar 2026, kam es in Speicher, auf Höhe der Liegenschaft Hauptstrasse Nr. 47, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Zugkomposition der Appenzeller Bahnen. Verletzt wurde niemand. Am Zug, am Personenwagen sowie an der Bahninfrastruktur entstand erheblicher Sachschaden.
Personenwagen wird in Metallmasten geschoben
Kurz nach 12.30 Uhr fuhr eine 65-jährige Lenkerin mit ihrem Personenwagen rückwärts von der Liegenschaft Hauptstrasse 47 über die Geleise der Appenzeller Bahnen in Richtung Hauptstrasse. Gleichzeitig näherte sich von Speicher her in Richtung St. Gallen eine Zugkomposition der Appenzeller Bahnen, welche aus einer Kurve herausfuhr. Trotz eingeleiteter Vollbremsung des 63-jährigen Zugführers kam es zur Kollision.
Durch den Aufprall wurde der Personenwagen vom Zug in einen Metallmasten der Bahnleitung geschoben. Eingeklemmt zwischen der Zugkomposition und dem Metallmasten kam das Fahrzeug auf einem Betonmäuerchen zum Stillstand. Die Lenkerin begab sich nach der Unfallaufnahme selbstständig zur Kontrolle ins Spital. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Am Personenwagen, an der Zugkomposition sowie an der Elektroinstallation beim Metallmasten entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren Zehntausend Franken. Die Zugkomposition konnte anschliessend zurück in den Bahnhof Speicher gefahren werden. Für die Bergung des Personenwagens wurde eine Pikettgarage mit einem Kran aufgeboten. Während rund 1.5 Stunden wurden durch die Appenzeller Bahnen Busse als Bahnersatz eingesetzt.